Nicky Hayden (12.): «Müssen uns kleine Ziele stecken»

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
Nicky Hayden

Nicky Hayden

Zu Beginn des zweiten Superbike-WM-Laufs in Imola lag Nicky Hayden in der Gruppe, die um Platz 6 stritt. Statt eines achtbaren Ergebnisses wurde es für den Red Bull Honda-Piloten nur Rang 12.

Alex Lowes (Yamaha), Eugene Laverty (Aprilia), Jordi Torres (BMW), Michael van der Mark (Yamaha), Leandro Mercado (Aprilia), Roman Ramos (Kawasaki) und Nicky Hayden kamen in dieser Reihenfolge im zweiten Rennen in Imola auf den Rängen 6 bis 12 ins Ziel.

Zu Rennbeginn waren sie noch wie an einer Perlenschnur aufgereiht, im Verlauf der 18 Runden tat sich zwischen Lowes und Hayden eine Lücke von 11,5 Sekunden auf.

Chaz Davies (Ducati), Jonathan Rea und Tom Sykes (beide Kawasaki) fuhren an der Spitze erneut in einer eigenen Kategorie, Hayden verlor 43,7 sec auf den Sieger.

«Auf der Bremse funktionierte das Motorrad gut, da konnte ich einige Zeit gutmachen», erzählte der Amerikaner beim Treffen mit SPEEDWEEK.com. «Wenn du das aber über die ganze Renndistanz machst, unterlaufen dir leicht Fehler. Genau diese passierten mir in den Schikanen. Gegen Ende plagten mich auch Vibrationen, deshalb wurde die Lücke größer. Immerhin, ich war an der zweiten Gruppe dran. Ohne das Samstag-Rennen fehlten mir Daten und Erfahrungen, sonst hätte ich mit dieser Gruppe vielleicht länger mithalten können. Im Moment sind wir aber nicht in der Lage, mit der zweiten Gruppe das ganze Rennen mitzuhalten.»

Hayden weiter: «Mit einem guten Wochenende – im zweiten Qualifying habe ich viel Zeit auf der Strecke verloren, das erste Rennen habe ich verpasst – hätte ich wahrscheinlich in der zweiten Gruppe mithalten können. Ich weiß, dass das kein großartiges Ziel ist. Aber wir müssen realistisch bleiben und uns kleine Ziele stecken.»

Im ersten Rennen krankte Haydens Honda an einem kaputten Dashboard, er steuerte nach vier Runden die Box an. In der Gesamtwertung liegt der ehemalige MotoGP-Weltmeister mit 40 Punkten auf Platz 13, drei hinter seinem Red-Bull-Teamkollegen Stefan Bradl.

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