Die Stimmung bei Althea BMW war in dieser Saison schon einmal besser als in Laguna Seca. Die frühen Rennstürze von Jordi Torres und Raffaele De Rosa im zweiten Lauf waren bitter.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Raffaele De Rosa rutschte in der vierten Runde aus, Jordi Torres nur drei Umläufe später – nach nur sieben Runden konnte Althea BMW alles Material für den Rücktransport in die Überseekisten verstauen. Als zählbare Ergebnisse nimmt das italienische Team den siebten Platz durch den Spanier im ersten Laguna Seca-Lauf sowie den 13. Rang durch De Rosa mit.
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Als Vierter der Startaufstellung mischte Jordi Torres im zweiten Lauf immerhin zuerst in den Top-5 mit, bevor er von den Ducati-Werkspiloten überholt wurde, die Aprilia-Piloten Laverty und Mercado hielt er bis zu seinem Sturz auf Position 6 liegend in Schach. "Als Davies und Melandri an mir vorbeigingen, habe ich etwas den Anschluss verloren", erklärte der Spanier. "Ich habe alles gegeben, um meine Position zu verteidigen. Die BMW funktionierte besser als im ersten Lauf am Samstag. Als ich in der ersten Kurve gestürzt war, habe ich beim Herunterschalten den Gang verpasst." Weil auch der in der Gesamtwertung vor ihm platzierte Leon Camier (8./MV Agusta) sowie der hinter Torres auf Rang 10 liegende Eugene Laverty (Aprilia) jeweils einen Nuller schrieben, hat sich die Situation des 30-Jährigen in der Weltmeisterschaft nicht verändert.
Der Ausrutscher von Teamkollegen Raffaele De Rosa passierte kurz nachdem Stefan Bradl (Red Bull Honda) am Italiener vorbeizog. "Ich fuhr nur vier Runden, viel erzählen kann ich nicht. Der passierte ganz plötzlich, ohne Vorwarnung", brummte De Rosa enttäuscht. "Bis dahin hatte ich mich viel besser auf dem Bike gefühlt als im ersten Rennen. Wir hätten ein gutes Rennen haben können."
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De Rosa, der seit Assen das Motorrad von Markus Reiterberger pilotiert, geht als WM-18. In die Sommerpause.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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