Ducati-V4: Wann das neue Superbike erste Rennen fährt

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM

Anfang November 2017 stellt Ducati auf der Motorradmesse EICMA in Mailand das neue Superbike mit V4-Motor vor. Was damit im Rennsport geplant ist, verriet Ducati-Manager Ernesto Marinelli.

Der Lebenszyklus der Ducati 1199 Panigale neigt sich dem Ende zu. Das Motorrad wurde am 14. November 2011 auf der EICMA vorgestellt und wird seit März 2012 verkauft. In der Superbike-WM kommt die Panigale seit 2013 zum Einsatz, 2018 kommt das erste V4-Superbike des Herstellers aus Bologna auf den Markt.

Was das für den Rennsport bedeutet, verriet Ducatis Superbike-Direktor Ernesto Marinelli im Exklusiv-Interview.

Ernesto, Ducati stellt im November das V4-Superbike vor. Sehen wir diese Maschine 2018 in der Superstock-1000-EM?

Wir wissen nicht, wie sich die technischen Regeln für nächste Saison ändern. Deshalb werden wir dort auch 2018 mit der Panigale antreten.

Wir werden die V4 also erstmals 2019 im Rennsport sehen?

Ja.

Warum, wenn ihr sie 2017 vorstellt? Bei den letzten bisherigen Modellen war es so, dass ihr sie ein Jahr lang in der Superstock-1000-Klasse entwickelt habt, bevor ihr damit in der Superbike-WM angetreten seid.

Mit Tests haben wir bereits begonnen, für nächstes Jahr stellen wir einen Entwicklungsplan auf.

An der V4 erinnert optisch viel an die Panigale, obwohl sie über viel MotoGP-DNA verfügen soll.

Es ist eine Balance, hoffentlich das Beste aus beidem. Das ist der Plan.

Ist es möglich, mit dem neuen Motorrad an dem Punkt anzufangen, an dem ihr nach vielen Jahren der Entwicklung mit der Panigale angelangt seid? Bei Honda ging dieses Vorhaben mit der neuen Fireblade gründlich in die Hose.

Der Plan ist, am jetzigen Punkt zu beginnen und sich von dort aus vorwärts zu bewegen.

Das ist euch immer gelungen, mit der Ausnahme Panigale.

Das stimmt nicht ganz, bezüglich der Panigale. Als wir sie damals einführten hatte sie das Pech, dass sie sehr unter den politischen Veränderungen litt. Die Anzahl Motoren pro Saison wurde damals limitiert. Das Motorrad gewann auf Anhieb in Superstock, die Basis war sofort gut. Die Rundenzeiten lagen auf dem Niveau des Vorjahres, die Einschränkungen durch das Reglement erlaubte es dem Motorrad aber nicht, sofort verbessert zu werden. Deshalb litt die Panigale mehr als ihre Vorgänger.

Die Panigale stand im ersten Rennen auf Phillip Island auf Pole-Position, auf der Geraden verloren wir damals aber über 10 km/h.

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