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Red Bull: Erste Hilfe der Honda Racing Corporation

Endlich bekommt das Team Red Bull Honda von der Honda Racing Corporation die lang ersehnte Hilfe für die Superbike-WM. Testfahrer Takumi Takahashi soll beurteilen, was mit der Cosworth-Elektronik schief läuft.

Superbike WM

Im Artikel erwähnt



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Als einziger Hersteller in der Superbike-WM setzt das Honda-Team auf die Elektronik der britischen Firma Cosworth, die sich auch um das Tuning der Fireblade-Motoren kümmert.

Die Zusammenarbeit entstand aus der Not heraus. 2013 vertraute das damals Pata Honda genannte Team auf die Hilfe der Honda Racing Corporation (HRC). Doch schnell zeigte sich: Die auf Bridgestone-Reifen für den V4-MotoGP-Motor entwickelte Elektronik funktionierte auf dem Reihenvierzylinder-Superbike mit Pirelli-Reifen nicht so gut wie erhofft. Und die anfängliche Unterstützung von HRC flaute nach Saisonbeginn schnell ab, in der Superbike-WM brachte sich HRC noch nie nachhaltig ein.

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Den Entscheidungsträgern bei Pata Honda wurde schnell bewusst, dass sie sich selbst helfen müssen, wollen sie aus der Misere. Deswegen wurde im Herbst 2013 eine neue Elektronik auf den Weg gebracht. Cosworth kümmerte sich um die Programmierung, die ECU wurde von Ten Kate Racing, dem langjährigen Honda-Partner in der Superbike-WM, in Zusammenarbeit mit Cosworth gebaut.

Seit 2014 ist diese in Verwendung.

Nach vier Jahren ist Schluss

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Als es nach der Umstellung auf die neue Honda CBR1000RR Fireblade zu Beginn der Saison 2017 große Schwierigkeiten mit der Elektronik gab, kam erneut die Frage auf, ob Cosworth der richtige Partner ist. Problematisch für das Red-Bull-Team: Nur sie arbeiten mit Cosworth zusammen. Alle anderen Honda-Teams setzen auf andere Zulieferer.

Bisher haben sich alle Honda-Fahrer 2017 von Nicky Hayden über Jake Gagne bis zu Stefan Bradl und Davide Giugliano über die brachiale Leistungsentfaltung beschwert. Cosworth hat als Motorentuner anscheinend zu viel Wert und Spitzenleistung gelegt, und dieses Problem lässt sich mit Hilfe der elektronischen Systeme nicht lösen. Es werden wohl mechanische Änderungen fällig für die Saison 2018.

Auch wenn es bisher bei Honda niemand bestätigen will: Cosworth wird 2018 beim Red Bull Honda-Team nach vier Jahren nicht mehr als Lieferant der Motorsteuerung zuständig sein.

Da in der Superbike-WM 2019 sowieso die Einheits-Motorsteuerung von Magneti Marelli vorgeschrieben wird, wäre es unverständlich und kurzsichtig, wenn Honda nicht schon nach dieser Saison auf die Electronic Control Unit der Italiener umsteigen würde.

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Takahashi soll für Impulse sorgen

In der bisherigen Saison wurde das Team Red Bull Honda von HRC mit seinen Problemen alleine gelassen, jetzt gibt es einen Silberstreif am Horizont. HRC-Testfahrer Takumi Takahashi wird bei den Rennen in Portimão und Jerez an der Seite von Stefan Bradl fahren, der 27-Jährige verfügt über jede Menge Fireblade-Erfahrung. 2010, 2013 und 2014 gewann er für Honda das Suzuka Eight Hours, auch Japanischer Superbike-Meister war er schon. Und während mit dem WM-Bike dieses Jahr kein Blumentopf zu gewinnen ist, Rang 6 von Bradl in Assen ist das beste Ergebnis, gewann Takahashi in Japan schon zwei Rennen und ist Zweiter in der Gesamtwertung.

Alle bei Honda Motor Europe und Red Bull Honda hoffen, dass es mit dem Wissen von Takahashi und seinem Einfluss bei HRC die nötigen Impulse gibt, um das WM-Bike auf die Siegerstraße zurückzubringen.

"Honda lobt seine Fähigkeiten als Test- und Rennfahrer in den höchsten Tönen", sagt Marco Chini von Honda Motor Europe. "Er wird uns dabei helfen ein deutlicheres Bild vom jetzigen Paket zu bekommen, um dann die zukünftigen Entwicklungen planen zu können."

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Für 2018 hat Red Bull Honda noch keinen Fahrer unter Vertrag. Auch wenn die Option auf Stefan Bradl Ende Juni nicht gezogen wurde, wird der Bayer aller Voraussicht nach bleiben. Wunschkandidat für den Platz neben ihm ist der Engländer Leon Camier. Hauptsponsor Red Bull drängt darauf, dass die Fahrer nicht nur schnell sein müssen, sondern auch über eine gewisse Bekanntheit verfügen und sich entsprechend vermarkten lassen.

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