Stefan Bradl (Honda/9.): «Die Top-Ten sind ein Ziel»

Von Jordi Gutiérrez
Superbike-WM
Mit Platz 9 im ersten Training gelang Stefan Bradl auf der Red Bull Honda in Portimao ein guter Einstand. Mit seiner neuen Crew gelangen sinnvolle Änderungen.

Stefan Bradl erhielt für den Portimao-Event die ehemalige Technikcrew von Nicky Hayden mit Dino Acocella an der Spitze. Jetzt weht in Portugal buchstäblich ein frischer Wind.

Der Bayer sieht jetzt endlich, dass sich bei Red Bull Honda noch vor dem Saisonende etwas tut, er wirkte beflügelt und sicherte sich im ersten Training Platz 9, er verlor nur 1,664 Sekunden auf die Bestzeit von Johnny Rea und war 2,471 Sekunden schneller als Takumi Takahashi, der sich natürlich noch an das Bike, die Elektronik, die Pirelli-Reifen und die Strecke gewöhnen muss.

«Bei uns im Team gibt es strukturell einige Veränderungen, ich habe in der Box die Seite gewechselt», schilderte Stefan. «Von links nach rechts. Bei mir hat sich jetzt die gesamte Crew geändert. Es wird einige Zeit dauern, bis wir uns optimal verstehen. Wir kennen uns zwar alle, aber es wird etwas dauern, bis sich alles eingespielt hat. Trotzdem war es eine gute erste Session, denn wir sind vom Speed her einigermaßen gut dabei. Ich habe mich recht wohl gefühlt. Vom Bike-Setting haben wir nicht so viel verändert. Aber die Änderungen, die wir während der Session gemacht haben, haben sich recht positiv ausgewirkt. Das gibt mir natürlich Selbstvertrauen. Ich hoffe, dass es so weiter geht.»

«Grundsätzlich kann man sagen, es war bis jetzt ein guter Start ins Wochenende. Ich hoffe, dass wir das so weiterführen können. Klar, die Rundenzeiten werden noch schneller werden müssen», ist sich Bradl bewusst. «Aber die Arbeitsweise funktioniert bis jetzt ganz gut. Doch das war erst das erste freie Training, an die Arbeitsweise muss sich erst jeder gewöhnen. Aber so kann’s weitergehen.»

«Es war sehr windig, aber das war bisher noch kein so großes Problem. Der Asphalt ist gut, der Grip kann sich sehen lassen, er ist okay. An einigen Stellen funktioniert’s ganz gut, aber der Belag ist sehr holprig. Es wäre schon gut, wenn man in diesem Bereich hier in naher Zukunft etwas verbessern könnte. Aber es ist so, wie es ist, der Belag ist für alle gleich. Wir werden schauen, dass wir mit dem Package, das wir zur Verfügung haben, in den restlichen zweieinhalb Tagen gut weiterarbeiten. Die Top-Ten sind immer ein angepeiltes Ziel. Es wird zwar schwierig, den Platz in den Top-Ten zu halten. Aber ich möchte schauen, dass wir das irgendwie schaffen.»

«Der Streckenverlauf auf dieser Berg- und Tal-Strecke macht Spaß, er ist aber auch sehr anspruchsvoll», schilderte der Bayer. «Diese Strecke ist anstrengend, sie ist eine Herausforderung für alle Fahrer. Es geht bergauf und bergab, sie ist gespickt mit vielen unübersichtlichen Kurven. Sobald man sich ein bisschen zurrechtgefunden hat, dann geht’s schon. Aber das Motorrad muss dir entgegenkommen, weil es eine anspruchsvolle Strecke ist und weil es wichtig ist, die Reifen zum Arbeiten zu bringen.»

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