Jordi Torres: «Großartige Entwicklung von MV Agusta»

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
Jordi Torres

Jordi Torres

«Seine Stärke und Talent machen ihn zur besten Wahl, um die Entwicklung der F4 RC fortzusetzen», sagt MV-Agusta-Teamchef Andrea Quadranti zur Verpflichtung von Jordi Torres für die Superbike-WM 2018.

Nach dem Abgang von Leon Camier zu Red Bull Honda verpflichtete MV Agusta Reparto Corse für die Saison 2018 den Spanier Jordi Torres. 2015 fuhr er für Aprilia viermal aufs Podest und eroberte in Katar seinen einzigen Superbike-WM-Laufsieg.

2016 und 2017 startet er für Althea BMW, vier vierte Plätze sind seine besten Ergebnisse auf der S1000RR.

Die Weltmeisterschaft beendete der 30-Jährige 2015 als Fünfter, 2016 als Sechster. Vor dem Finale in Katar an diesem Wochenende liegt er auf dem neunten Platz, Rang 8 ist noch möglich – ausgerechnet gegen Camier.

«Wir sind froh, dass wir uns mit Jordi einigen konnten», teilte Team-Prinzipal Andrea Quadranti mit. «Seine Stärke und Talent machen ihn zur besten Wahl, um die Entwicklung der F4 RC fortzusetzen. Wir wollen konstant gute Resultate holen und freuen uns schon darauf, Jordi bei den ersten Wintertests auf dem Motorrad zu sehen.»

Obwohl Torres seit der Beerdigung des BMW-Werksteams nach der Saison 2013 der erfolgreichste Fahrer auf der S1000RR ist, gelangte Althea-Teamchef Genesio Bevilacqua zuletzt immer mehr zu der Überzeugung, dass mit seinem Motorrad mehr möglich sei. «Jordi verliert in den ersten zwei Runden zu viel», kritisierte der Keramik-Industrielle. «Wenn wir uns die Rundenzeiten danach anschauen, wären wir gut genug, um permanent in die Top-5 zu fahren.»

Quadranti lässt sich von diesen Erkenntnissen nicht abschrecken. «Wir kennen ja die genauen Hintergründe nicht, weshalb Jordi keine so guten Starts hat», sagte der Schweizer zu SPEEDWEEK.com. «Vielleicht liegt es an der Elektronik. Ich bin mir sicher, dass Jordi positiv überrascht sein wird, wenn er zum ersten Mal mit unserer Elektronik fährt.»

Nach der Sitzprobe auf der MV Agusta war Torres begeistert, sie bietet dem 30-Jährigen einigen Bewegungsfreiraum. «Ich kann die neue Saison mit MV Agusta kaum abwarten», hielt er fest. «Die letzten Jahre konnte ich beobachten, wie hervorragend sich die F4 RC entwickelt hat. Ich bin mir sicher, dass wir 2018 einige gute Ergebnisse holen können.»

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