Yonny Hernandez: Flugchaos, dann gingen Motoren aus

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
Yonny Hernandez

Yonny Hernandez

Der Kolumbianer Yonny Hernandez aus dem Team Pedercini Kawasaki verpasste die Hälfte des ersten Superbike-Testtags in Portimao. Das hatte nichts mit Visumsproblemen zu tun, wie einige vermuteten.

Der Lkw von Pedercini Kawasaki war da, die Box eingerichtet, trotzdem drehte Yonny Hernandez den ganzen Donnerstagvormittag keine Runde mit seiner ZX-10RR.

«Ich hatte riesige Probleme mit den Flügen», erklärte der Kolumbianer SPEEDWEEK.com. «Ich lebe in Madrid und hatte einen Flug für Mittwochmorgen mit Iberia gebucht, der wurde abgesagt. Also musste ich einen neuen Flug buchen, der nächste nach Faro war aber erst am Mittwochabend um 19 Uhr, von TAP mit Zwischenlandung in Lissabon. In Lissabon wurde der Weiterflug gecancelt, es war verrückt. Niemand bei TAP konnte mir Auskunft geben, was los ist.»

Hernandez stand am Donnerstagmorgen um 5 Uhr auf, um sich bei der portugiesischen Fluglinie TAP Gewissheit zu verschaffen. «Ich wollte dann den Flug am Donnerstagmorgen um 10 Uhr von Lissabon nach Faro buchen, der war aber überbucht. Sie meinten, ich könnte um 11 Uhr fliegen, da hätte ich aber bereits an der Rennstrecke sein müssen. Also nahm ich den Zug. Erst eine Stunde, dann Umsteigen und noch mal zweieinhalb Stunden mit dem Zug und dann noch eine Stunde mit dem Auto.»

Als er endlich auf dem Motorrad saß, brachte er keine ordentliche Zeit zustande. Am Ende des ersten Testtags fand sich Yonny mit 4,753 sec Rückstand auf die Bestzeit von Marco Melandri (Aruba Ducati) auf dem letzten Platz wieder.

«Nach vier Runden war der Motor kaputt und sie mussten ihn wechseln», schilderte er das nächste Malheur. «Dann fuhr ich fünf Runden und der zweite Motor war hinüber. Jetzt haben wir keine Superbike-Motoren mehr und ich muss den Rest des Tests mit einem Superstock-Motor fahren.»

Superbike-Test Portimao, 23. August 2018:

1. Marco Melandri (I), Ducati, 1:42,234 min
2. Javier Fores (E), Ducati, 1:42,856
3. Jonathan Rea (GB), Kawasaki, 1:42,861
4. Leon Camier (GB), Honda, 1:42,898
5. Alex Lowes (GB), Yamaha, 1:43,058
6. Michael van der Mark (NL), Yamaha, 1:43,096
7. Chaz Davies (GB), Ducati, 1:43,275
8. Jake Gagne (USA), Honda, 1:43,361
9. Lorenzo Savadori (I), Aprilia, 1:43,713
10. Eugene Laverty (IRL), Aprilia, 1:43,787
11. Michael Rinaldi (I), Ducati, 1:43,806
12. Jordi Torres (E), MV Agusta, 1:44,031
13. Toprak Razgatlioglu (TR), Kawasaki, 1:44,208
14. Leandro Mercado (RA), Kawasaki, 1:44,251
15. Roman Ramos (E), Kawasaki, 1:44,572
16. Yonny Hernandez (COL), Kawasaki, 1:47,077

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