Das ist die Portimão-Bestzeit von Jonathan Rea wert

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Pere Riba und Jonathan Rea sind seit 2015 ein eingespieltes Team

Pere Riba und Jonathan Rea sind seit 2015 ein eingespieltes Team

Die Rundenrekorde der Superbike-WM in Portimão sind seit fünf Jahren in Stein gemeißelt. Beim Portimão-Test vor einer Woche waren die Rundenzeiten auf Qualifyer- und Rennreifen schneller.

Auch die Sommerpause der Superbike-WM und sein Ausflug zum 8h Suzuka haben an der Dominanz von Jonathan Rea nichts geändert, das zeigte der Kawasaki-Star beim Portimão-Test am 23./24. August eindrucksvoll. Der große Abstand von fast einer Sekunde zu Alex Lowes (Yamaha) als Zweiter der Zeitenliste erklärt sich jedoch damit, dass der Yamaha-Pilot keinen Qualifyer einsetzte.

Mit einem Qualifyer-Reifen verbesserte Rea den Pole-Rekord aus dem Jahr 2013 um fast 2/10 sec auf 1:41,192 min. Auf Rennreifen war Rea in 1:42,022 min gut 0,4 sec schneller als der Rundenrekord. «Jonathan war in Portimão schon immer sehr gut unterwegs, es ist eine seiner Lieblingsstrecken», sagte Cheftechniker Pere Riba. «Als die Temperaturen am zweiten Testtag im optimalen Bereich waren, ging er mit einem Qualifyer-Reifen auf die Piste. Seine Rundenzeit war sehr gut – der Rundenrekord steht bei 1:41,3 min, Johnny fuhr eine 1:41,0 min.»

Dass Pole- und Rundenrekord 2013 von Tom Sykes aufgestellt wurde, erwähnt Riba mit keiner Silbe. Sykes wird das Kawasaki-Team am Ende der laufenden Saison verlassen. Das Verhältnis zwischen den beiden Briten gilt als zerrüttet.

«Der Rundenrekord ist schon einige Jahre alt, damals hatten die Motoren noch deutlich mehr Power, außerdem war der Asphalt damals noch in einem besseren Zustand. Heute gibt es einige Bodenwellen», unterstreicht der Ex-Rennfahrer. «Wir konnten also sehr zufrieden sein. Aber es geht nicht nur um die Rundenzeiten, wir sind auch über unsere Fortschritte bei der Konstanz glücklich.»

Kawasaki testete in Portimão diverse Teile, um die wenigen Schwachstellen der ZX-10RR auszumerzen. Außerdem lieferte Showa neue Federelemente und Pirelli neue Reifenkonstruktionen.


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