Kawasaki irritiert: Ist Ducati oder Bautista Gegner?
Nach dem ersten Saisonmeeting der Superbike-WM 2019 lässt sich noch nicht sicher vorhersagen, ob Ducati-Star Alvaro Bautista an jedem Rennwochenende dominieren wird.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Drei Siege in drei Rennen räumte die neue Ducati Panigale V4R auf Phillip Island mit MotoGP-Umsteiger Alvaro Bautista ab. Selbst Weltmeister Jonathan Rea musste sich mit der gut entwickelten Kawasaki ZX-10RR mit den Plätzen hinter dem Spanier begnügen. Der Saisonauftakt wirbelte die früheren Kräfteverhältnissen gehörig durcheinander. In den vergangenen vier Jahren war Chaz Davies der härteste Rivale für den Kawasaki-Star, doch nun ging der Waliser im Mittelfeld unter – wie alle übrigen Ducati-Piloten.
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"Zunächst einmal bin ich etwas verwirrt über den Leistungsunterschied zwischen Bautista und den anderen Ducati-Fahrern – Davies, Laverty und Rinaldi", sagte Kawasaki-Teammanager Guim Roda. "Nachdem was wir gesehen haben werden wir die Leistung der neuen Ducati analysieren. Wir müssen herausfinden, ob es nur der eine Fahrer ist oder ob die anderen auch auf dieses Niveau kommen werden." Kawasaki will seine Arbeit auf Ducati ausrichten. "Wir müssen die Schwachpunkte von Motorrad und Fahrer auf den einzelnen Rennstrecken herausarbeiten", grübelte Roda. "Ich glaube unsere Fortschritte im Vergleich zu 2018 sind echt. Wir müssen aber auch feststellen, dass sich der Wettbewerb verschärft hat. Bei jedem Meeting werden wir aufs Neue schauen, zu was unsere Gegner in der Lage sind, um festzulegen, in welchem Bereich wir nachlegen müssen. Wir müssen abwarten, ob unser Fortschritt ausreicht, um mit Ducati und den anderen mitzuhalten."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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