Michael Rinaldi: «MotoGP? Zuerst SBK-Weltmeister»

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Michael Rinaldi mit der Ducati Panigale V4R auf Phillip Island

Michael Rinaldi mit der Ducati Panigale V4R auf Phillip Island

Als Superstock-1000-Champion 2017 wird Michael Rinaldi von Ducati behutsam auf größere Aufgaben vorbereitet. Der 23-Jährige kann sich auch den Wechsel in die MotoGP vorstellen.

Mit einer Werks-Ducati absolvierte Michael Rinaldi den Aufstieg in die Superbike-WM 2018 und bestritt mit soliden Ergebnissen die Europarennen. Für die aktuelle Saison wurde der Italiener zu Barni Racing transferiert, um nun auch die Herausforderungen der Überseerennen anzunehmen. Auf Phillip Island erreichte Rinaldi mit den Plätzen 9-8-16 zwei Punkteplatzierungen.

«Wir wollen Rennen für Rennen wachsen, vor allem bei den Meetings außerhalb Europas. Auf Phillip Island war ich noch nie, Thailand ist eine weitere Rennstrecke, die ich noch nicht kenne. Ich will bestmögliche Ergebnisse erreichen, ohne Fehler zu machen», sagte Rinaldi bei Tuttomotoriweb. «Wir konzentieren uns mehr auf die Pisten, die ich bereits kenne. Dort können wir sicherlich bessere Platzierungen erreichen. Ich will versuchen zu lernen und gleichzeitig gute Platzierungen einfahren – und warum nicht ein Podium als Sahnehäubchen?»

Rinaldi trainiert regelmäßig mit den Ducati-Werkspiloten Andrea Dovizioso und Danilo Petrucci aus der MotoGP. «Ich habe eine gute Beziehung zu Andrea und trainiere häufig mit ihm Motocross, in letzter Zeit auch mit Danilo. Ich sehe, wie ernsthaft sie sich für starke Ergebnisse vorbereiten», sagte Rinaldi weiter. «Ich muss mich auf Superbike konzentrieren. Ich bin jung und mir bewusst, dass ich dort eine hervorragende Chance habe. Will man in die MotoGP, muss man zuerst in der Superbike-WM überzeugen. Ich muss versuchen, den Titel zu gewinnen, dann öffnet sich vielleicht auch eine Türe zur Königsklasse. Wenn ich das nicht schaffe, brauche ich nicht von der MotoGP träumen.»


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