Ducati-Hoffnung Rinaldi: «Will Weltmeister werden»

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Michael Rinaldi mit der Ducati Panigale V4R

Michael Rinaldi mit der Ducati Panigale V4R

In seiner zweiten Saison in der Superbike-WM ist Michael Rinaldi einiges schuldig geblieben. Der junge Italiener im Barni Ducati-Team weiß, dass er noch viel zu lernen hat.

Im Aruba Ducati Junior Team bestritt Michael Rinaldi 2018 bei allen Europa-Events sein Rookie-Saison in der Superbike-WM, mit Barni Ducati absolviert der junge Italiener 2019 seine erste volle Saison. In 41 Superbike-Läufen gelang dem Superstock-Champion von 2017 kein Top-5-Ergebnis, sein bestes Finish ein sechster Platz in Brünn 2018. Zwölfmal kreuzte er in den Top-10 die Ziellinie.

Trotz der nicht überragenden Bilanz fällt der Name Rinaldi immer wieder, wenn es um die Besetzung des Ducati-Werksteams 2020 geht, sofern Álvaro Bautista, wie gemutmaßt, zu Honda wechselt. Für Rinaldi spricht neben seinem unbestrittenen Talent seine Vergangenheit mit Ducati und sein Pass.

Der 23-Jährige will sich aber nicht mit solchen Gedanken beschäftigen. «Ich weiß nicht wo ich in zehn Jahren sein werde», hielt Rinaldi fest. «In unserem Sport ist es schwierig, Vorhersagen zu treffen, weil sich die Dinge schnell ändern. Natürlich habe ich mir zum Ziel gesetzt, eines Tages die Superbike-WM zu gewinnen. Aber noch ist es zu früh, um darüber nachzudenken. Ich möchte Jahr für Jahr wachsen und mehr Erfahrungen sammeln.»

Mit dieser Einstellung wäre der Barni-Pilot 2020 eine gute Ergänzung zu Chaz Davies, der mit der Panigale V4R immer besser zurecht kommt und in Laguna Seca seinen ersten Saisonsieg einfahren konnte.

«Ich habe im Laufe der Jahre gelernt, mit Druck umzugehen. Es ist normal, nervös zu werden, wenn die Dinge nicht gut laufen oder die Erwartungen zu hoch sind, aber jetzt kann ich problemlos damit umgehen», meinte Rinaldi. «Vertrauen ist das Wichtigste in einem Team. Piloten müssen ihren Mechanikern und Ingenieuren vertrauen, während diese ihren Fahrern vertrauen müssen. Wenn das fehlt, ist es unmöglich, gute Ergebnisse zu erzielen. Wir müssen alle in die gleiche Richtung gehen, wenn wir unsere Ziele erreichen wollen.»

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