Weshalb BMW-Pilot Markus Reiterberger Letzter wurde

Von Tim Althof
Superbike-WM
Markus Reiterberger (Mitte): Als es richtig nass war, wurde er Siebter

Markus Reiterberger (Mitte): Als es richtig nass war, wurde er Siebter

​ BMW-Werksfahrer Markus Reiterberger startete am regnerischen Freitag in Magny-Cours mit vielen Problemen in den elften Event der Superbike-WM 2019. Am Ende des Tages kam er nicht über den letzten Platz hinaus.

Markus Reiterberger kam mit der Erwartung nach Magny-Cours, endlich ein besseres Gefühl für seine BMW S1000RR zu finden und mit seinem Teamkollegen Tom Sykes mithalten zu können. Doch am Freitag gestaltete sich das Wetter für die beiden freien Trainings sehr durchwachsen, sodass der Superstock-Europameister keine Fortschritte machte.

Am Morgen fand sich der 25-Jährige bei abtrocknenden Streckenbedingungen auf dem letzten Platz wieder, mehr als fünf Sekunden hinter dem Schnellsten Michael van der Mark (Yamaha). «Ich habe mich in der ersten Session sehr schwer damit getan, dass Limit am Hinterreifen zu finden. Daraufhin haben wir ein paar Dinge geändert, die mir auf der abtrocknenden Piste ein besseres Gefühl gebracht haben. Am Ende haben wir festgestellt, dass mit dem Lenkkopf etwas nicht stimmte, was wir bis zum zweiten Training beheben konnten», erzählte Reiterberger im Interview mit SPEEDWEEK.com.

Zum Nachmittag kam der Regen nach Magny-Cours zurück und Reiterberger mussten sich mit wesentlich schlechteren Bedingungen als am Morgen abfinden. Weil die Bedingungen während der Session gleichblieben, fand der Obinger einen guten Rhythmus mit seinem BMW-Superbike und beendete das Training als Siebter. Es gingen allerdings nur 15 Fahrer auf die Strecke, um eine gültige Rundenzeit zu verbuchen. «Im zweiten Training fuhr ich zu Beginn auf Augenhöhe mit den Regenkönigen Baz und Delbianco und war zwischenzeitlich sogar der Schnellste. Immerhin war ich bei strömendem Regen fast so schnell wie am Morgen, als es fast trocken war», freute sich Reiterberger.

Der BMW-Pilot ist sich aber auch bewusst, dass man aufgrund der Bedingungen am Freitag kaum etwas für den Rest des Wochenendes in Frankreich mitnehmen kann, sollte es am Samstag und Sonntag trocken sein. «Für uns war es wichtig, dass wir nach dem miserablen Training am Morgen am Nachmittag einen Schritt vorwärtskommen, auch wenn wir am Ende immer noch vier Sekunden zurück sind. Sollte es am Samstag trocken sein, können wir aus dem Tag nicht allzu viel mitnehmen. Wir werden dann wahrscheinlich mit dem Basis-Set-up aus Portimão beginnen und dann in die Richtung von heute gehen, wo wir viel mit der Federung gearbeitet haben.»

Trotz einem schwierigen Freitag in Magny-Cours konnte Reiti etwas aus dem Tag lernen: «Die Probleme, die wir im Regen hatten, haben wir sonst im Trockenen auch. Von daher ist es ganz gut, dass wir das mal herausgefunden haben und ich hoffe, dass uns das im Trockenen weiterbringt», stellte er fest. «Das Team hat einige neue Sachen mitgebracht, welche ich im Regen kaum testen konnte. Jetzt schauen wir mal, ob wir die Neuigkeiten im Trockenen nützen können und dann einen Fortschritt erkennen.»

Ergebnisse Magny-Cours, FP1/FP2

1. Van der Mark, Yamaha, 1:51,852 min
2. Haslam, Kawasaki, +0,223 sec
3. Melandri, Yamaha, +0,795
4. Mercado, Kawasaki, +0,868
5. Baz, Yamaha, +0,968
6. Delbianco, Honda, +1,053
7. Rea, Kawasaki, +1,074
8. Lowes, Yamaha, +1,093
9. Rinaldi, Ducati, +1,154
10. Laverty, Ducati, +1,372
11. Camier, Honda, +1,657
12. Razgatlioglu, Kawasaki, +2,177
13. Bautista, Ducati, +2,239
14. Davies, Ducati, +2,281
15. Kiyonari, Honda, +2,289
16. Torres, Kawasaki, +2,307
17. Barrier, Ducati, +2,455
18. Sykes, BMW, +2,592
19. Cortese, Yamaha, +4,764
20. Reiterberger, BMW, +5,109

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