Bimota: Der Regen beim Jerez-Test war für Axel Bassani (26) nützlich
Vor dem Superbike-Test in Portimão analysiert Bimota noch die Erkenntnisse von Jerez vor einer Woche. Fortschritte gab es nicht nur bei Alex Lowes, sondern auch bei seinem Teamkollegen Axel Bassani.
Auch wenn der Jerez-Test am Mittwoch und Donnerstag vergangener Woche bei widrigen Bedingungen stattfand und wenig Aussagekraft hatte, sorgte Alex Lowes dennoch für ein Ausrufezeichen. Der Bimota-Pilot fuhr mit einem neuen Set-up auf trockener Strecke die zweitschnellste Rundenzeit, nur 0,119 Sekunden hinter Nicolò Bulega auf Ducati. Der Engländer zeigte damit, dass Bimota über den Winter spürbare Fortschritte erzielt hat.
Weniger auffällig unterwegs der zweite Bimota-Pilot, Axel Bassani. Der Italiener stand 2025 im Schatten von Lowes und war beim Jerez-Test als Siebter 0,738 sec langsamer. Bassani arbeitete jedoch ebenfalls an einer verbesserten Abstimmung und neuen Teilen für nasse Bedingungen.
«Am ersten Tag fuhr ich im Nassen. Das war trotzdem gut, denn wir hatten einige neue Teile am Motorrad zu testen, um ein besseres Gefühl bei Nässe zu bekommen», erzählte der 26-Jährige. «Am zweiten Tag konnten wir einige Runden bei trockenen Bedingungen fahren und hatten wieder ein gutes Gefühl. Nach dem Winter war es schön, ein paar gute Runden zu fahren. Leider konnten wir nicht alles ausprobieren, dafür reichte die Zeit nicht. Ich hoffe, dass wir in Portimão besseres Wetter haben werden, denn wir brauchen noch mehr Runden auf trockener Piste. Allerdings befürchte ich, dass das Wetter – besonders am Mittwoch – wirklich schlecht sein. Ich hoffe, wir können dennoch etwas erreichen, vor allem bei trockenen Bedingungen. Bei Nässe haben wir bei den Tests in Jerez etwas gearbeitet, und das können wir in Portimão wiederholen.»
Nachdem Marcel Duinker eine neue technische Funktion innerhalb der Bimota-Kawasaki-Organisation übernahm, arbeitet Bassani in der Superbike-WM 2026 neu mit Uri Pallares als Crew-Chief zusammen.
«Wir konnten einige Informationen sammeln, um das Set-up für nasse Bedingungen zu verbessern», berichtete der Spanier vom verregneten ersten Testtag. «An Tag 2 haben wir daran gearbeitet, die beste Balance zu finden. Wir haben einige gute Informationen gewonnen, aber bedauerlicherweise hatten wir nicht viel Zeit bei trockenen Bedingungen. Wir haben beschlossen, auch nach dem erneuten Einsetzen des Regens weiter zu testen. Leider regnete es nicht genug, um eine Schlussfolgerung zu den Regenreifen zu ziehen.»
Wie anderen Herstellern droht jedoch auch Bimota die Zeit davonzulaufen, denn auch der
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