Markus Reiterberger: Endurance-WM in Sepang mit BMW

Von Kay Hettich
Markus Reiterberger und Marc Bongers

Markus Reiterberger und Marc Bongers

Seinen Platz im BMW-Werksteam in der Superbike-WM hat Markus Reiterberger zwar an Eugene Laverty verloren, beim Endurance-Event in Sepang gehört der 25-Jährige aber zum Aufgebot des bayerischen Herstellers.

Markus Reiterbergers sportliche Zukunft hängt nach dem Verlust seines Platzes in der Superbike-WM weiter in der Luft. Eine Rückkehr in die IDM ist wenig verlockend, ein Wechsel in die Britische Superbike Serie oder MotoAmerica ist schwierig. Es zeichnete sich ab, dass sich Reiterberger für die Endurance-WM mit dem BMW-Werksteam von Werner Daemen einigen würde. Außerdem wird weiterhin mit einem BMW-Team in der Asian Road Racing Championship (ARRC) verhandelt.

Nun wurde der 25-Jährige von BMW zumindest für das zweite Saisonmeeting der Endurance-WM 2019/20 auf dem Sepang International Circuit bestätigt. Bei dem Acht-Stunden-Rennen wird sich Reiterberger mit Kenny Foray und Ilya Mikhalchik auf der S1000RR abwechseln.

«Wir freuen uns, Markus im BMW Motorrad World Endurance Team in Sepang an Bord zu haben» , sagte Motorsport Direktor Marc Bongers. «Wir sind zuversichtlich, dass Markus in der Zusammenarbeit mit seinen Teamkollegen Kenny und Ilya mit seiner großen Erfahrung in Sachen RR und Langstrecke sowie seiner Streckenkenntnis seinen Beitrag dazu leisten kann, dass wir in Sepang gute Ergebnisse holen. Dazu kommt, dass er das Team um Werner Daemen bestens kennt, und dies wird ein weiterer Vorteil sein. Das Rennen in Speang ist sehr stark besetzt, da es zur Qualifikation für das 8-Stunden-Rennen in Suzuka dient. Mit diesem schnellen und erfahrenen Trio sind wir dafür bestens aufgestellt.»

Reiterberger absolvierte in Vergangenheit immer wieder Einsätze in der Endurance-WM. In Oschersleben 2014 fuhr er spektakulär mit einem Superstock-Motorrad auf Pole. Beim Bol d'Or 2017 erreichte er den zweiten Platz. Als die Superbike-WM 2016 in Sepang gastierte, fiel Reiterberger auf dem vierten Platz liegend aus.

«Es ist eine klasse Strecke – 2016 war ich dort auf dem Weg zu meinem besten Ergebnis in der Superbike-WM», erinnert sich der dreifache IDM Champion genau. «Ich lag bis kurz vor Schluss auf dem sicheren vierten Platz, schied dann aber wegen eines Defekts aus. Von daher verbinde ich besondere Erinnerungen mit Sepang. Die Strecke bietet viel Grip, und ich denke, dass wir mit unserem Bike dort sehr gut aufgestellt sind. Ich habe zwei starke Teamkollegen, und gemeinsam werden wir alles geben, um ein Top-Ergebnis zu holen.»

Das 8-Stunden-Rennen von Sepang findet am 14. Dezember statt.

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