BMW: Wieviel Bayern hinter Reitis Asien-Start steht

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM

Von 2009 bis 2012 war die bayerische Firma alpha Racing für den BMW-Werksauftritt in der Superbike-WM verantwortlich. Jetzt unterstützt die Firma Markus Reiterberger und sein Team in der Asia Road Racing Championship.

Mitte Dezember bestritt Markus Reiterberger in Sepang für BMW das zweite Rennen der Endurance-WM, zusammen mit Teamkollege Ilya Mikhalchik preschte er auf den starken dritten Platz. Seinen Trip nach Malaysia nützte der Obinger außerdem zu einem Treffen mit seinem neuen Team Onexox TKKR SAG, für das er 2020 die sieben Events umfassende Asia Road Racing Championship bestreiten wird.

«Wir hatten vor der Vertragsunterzeichnung schon ein Treffen bei alpha Racing in Stephanskirchen, da war der Teamchef dabei», erzählte Reiti. «Sie bekamen dann einen Vertragsvorschlag von uns, in Sepang haben wir uns zusammengesetzt und unterschrieben. Ich kenne jetzt den Chef und den Teamboss und die ganzen Leute, die von alpha Racing dabei sind – aber noch nicht die ganze Teamstruktur. Für mich ist gut, dass alpha Racing stark involviert ist. Die Leute kenne ich alle und vertraue ihnen.»

Alpha Racing wurde 2008 gegründet, um für BMW das damalige Superbike-WM-Werksteam abzuwickeln, bis inklusive 2012 war die Firma von Josef Meier und Josef Hofmann dafür verantwortlich.

«Sie haben das Team in Asien schon letztes Jahr mit Personal und Teilen unterstützt», schilderte Reiterberger im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «So geht es dieses Jahr weiter, die Motorräder werden bei alpha Racing aufgebaut, unter anderen mit meinem Mechaniker Wolfgang Kampe. Alpha Racing bringt einen Elektroniker und einen Fahrwerksmann, mit dem ich schon lange zusammenarbeite. Geleitet wird das Team von Hofmann junior. Drei bis fünf Leute von alpha Racing werden dabei sein, sie haben letztes Jahr bereits den Titel geholt. Ich hatte das Glück, dass sich BMW sehr für mich eingesetzt hat. Sie haben dem Asia-Team weitere Unterstützung angeboten, wenn sie mich integrieren. Mit der jetzigen Lösung bin ich glücklich.»

Gefahren wird in der Asia Road Racing Championship, kurz ARRC, nach Superstock-Reglement, also sehr seriennah. «Die Unterschiede zur WM-Maschine sind vor allem das Fahrwerk, die Schwinge und die Gabelbrücken», erklärte Reiterberger, der mit dem Vorgängermodell der heutigen S1000RR, und gleichem technischem Reglement, 2018 Europameister wurde. «Mit dem Stocksport-Motorrad kann man bis auf eine Sekunde an die WM-Zeiten herankommen.»

Erstmals testet Reiti am 3. und 4. März in Sepang, am Wochenende darauf beginnt auf dem International Circuit nahe des Flughafens Kuala Lumpur die ARRC-Saison 2020. «Eventuell gehen wir davor noch Ende Februar in Malaysia testen, diesbezüglich habe ich aber noch keine Info bekommen», hielt der 25-Jährige fest.

Kalender ARRC 2020:

6.–8. März Sepang/Malaysia

7.–10. Mai Bend/Australien

26.–28. Juni Suzuka/Japan

24.–26. Juli Zhuhai/China

21.–23. August Buriram/Thailand

25.–27. September Sepang/Malaysia

27.–29. November Buriram/Thailand

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