BMW: Neuer Elan, viel Testarbeit

Von Peter Fuchs
Superbike-WM
Rainer Bäumel (re.) berichtet direkt an Bernhard Gobmeier (li.)

Rainer Bäumel (re.) berichtet direkt an Bernhard Gobmeier (li.)

Auf die Infront-Tests in Portugal wird BMW verzichten, die Zusammenarbeit zwischen der Entwicklungsabteilung und der Serienproduktion soll besser werden.

Zwei Monate nach Berufung von BMW-Motorsport-Direktor Bernhard Gobmeier wurden die Schlüsselpositionen im Team neu besetzt. Rainer Bäumel (44), bislang Technischer Direktor des Teams, wird mit sofortiger Wirkung die neu geschaffene Funktion des Rennleiters übernehmen. Neuer Entwicklungsleiter wird Stephan Fischer (43). Alpha-Racing-Chef Josef Hofmann (54) wird Standortleiter in Stephanskirchen. Alle drei Positionen berichten direkt an Gobmeier.

«Mit der Besetzung dieser drei Schlüsselpositionen schliessen wir die Neuausrichtung der Teamführung ab», erklärt Gobmeier: «Die neue Struktur ist schlank, die Aufgaben sind klar verteilt: Während Rainer Bäumel in Zukunft das operative Geschäft an der Rennstrecke leiten und die Verantwortung für den Einsatz des Rennteams haben wird, zeichnet Entwicklungsleiter Stephan Fischer für die Weiterentwicklung der BMW S1000RR verantwortlich. Hierbei wird es eine deutlich engere Vernetzung mit den Kollegen der Serienentwicklung als bislang geben. Josef Hofmann als Geschäftsführer von alpha Racing leitet die Fabrik in Stephanskirchen und kümmert sich um die Themen Logistik, Personal und die Finanzen.»

Bereits Mitte Januar macht sich BMW auf den Weg nach Australien. Die nächsten Wintertestfahrten stehen vom 26. bis zum 28. Januar im australischen Eastern Creek an, ehe die Mannschaft um Troy Corser (AUS) und Leon Haslam (GB) am 2. und am 3. Februar auf Phillip Island testet. Unmittelbar vor dem Saisonauftakt auf Phillip Island am 27. Februar misst sich BMW auf derselben Strecke am 21. und 22. Februar beim abschliessenden offiziellen Infront-Test erstmals mit den weiteren Wettbewerbern in der Weltmeisterschaft.

Als einziges Spitzenteam wird BMW bei den Infront-Tests in Portimao Ende Januar fehlen. «Es macht keinen Sinn für uns, ein weiteres Mal dort zu testen», erklärte Rennleiter Rainer Bäumel. «Um ausgiebig in Australien testen zu können, müssen wir die Motorräder auch schon früh auf die Reise schicken.»
 

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