Pedercini: Aitchison statt Talmacsi

Von Jörg Reichert
Superbike-WM
Die Pedercini-Brüder mit Mark Aitchison.

Die Pedercini-Brüder mit Mark Aitchison.

Jetzt ist auch das letzte Motorrad für die Superbike-WM-Saison 2011 vergeben. Weil Gabor Talmacsi noch immer zögerte, verpflichtete das Team Pedercini den Australier Mark Aitchison.

Aitchison ist kein Unbekannter im Superbike-WM-Paddock. Der 27-Jährige fuhr bereits im Superstock-1000-Cup und die Supersport-WM. 2009 war sein erfolgreichstes Jahr. In Kyalami holte er mit einer Althea-Honda ein Podium sowie vier weitere Top-Platzierungen. Die Supersport-WM-Saison beendete er in diesem Jahr auf dem neunten Rang. Für Aitchison, der 2010 lediglich vier Rennen absolvierte, wird mit dem Sprung in die höhere Kategorie ein Traum erfüllt.

 
«Zu sagen, ich wäre aufgeregt, wäre eine masslose Untertreibung. Die Superbike-WM zu fahren war schon immer ein Traum von mir, und jetzt habe ich die Möglichkeit bekommen», jubelt der sympathische Australier. «Ich werde alles geben, um dieses Projekt zu unterstützen, und ich weiss, dass es eine lange Saison wird. Die neue Kawasaki scheint fantastisch zu sein - ein kompaktes Gegenstück zu den 600-ccm-Maschinen. Nachdem ich einige Runden gefahren bin, werden wir eine Vorstellung haben, wo es hin gehen soll und wie wir uns verbessern können. Ich freue mich sehr auf diese Herausforderung und besonders auch auf Phillip Island. Ich liebe es dort zu fahren.»

Bereits beim Test in Phillip Island am 21. und 22. Februar wird Aitchison auf der Pedercini-Kawasaki sitzen. Team-Eigner Donato Pedercini glaubt mit dem Australier einen guten Fang als Teamkollegen für Roberto Rolfo gemacht zu haben. «Mark ist hoch motiviert und er ist auf der gleichen Wellenlänge wie wir, was das Projekt und die Ziele betrifft. Natürlich werden die ersten zwei Rennen nicht einfach, aber wir sind sicher, unsere Techniker werden ihm helfen können.»

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