Jonathan Rea traurig wegen denen, die leer ausgingen
Superbike-Weltmeister Jonathan Rea blieb bei seiner Zeitenjagd am Freitag in Donington Park im Verkehr stecken. Trotzdem wurde der Nordire starker Zweiter und lobte seine Kawasaki ZX-10RR.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
Weiterlesen
Werbung
"Das Motorrad arbeitet gut, ich hatte sofort einen ordentlichen Rhythmus", hielt Weltmeister Jonathan Rea fest, nachdem er die beiden Trainings am Freitag mit 0,317 sec Rückstand auf Garrett Gerloff (GRT Yamaha) als Zweiter beendet hatte. "Verglichen mit 2019 bietet die Strecke viel weniger Grip, ich glaube nicht, dass hier seither viel los war. Wir haben nicht zu viele Änderungen am Motorrad vorgenommen und stattdessen gewartet, dass der Grip mit mehr Gummi auf der Strecke besser wird. Wir haben nur geschaut, dass das Bike für das FP2 etwas agiler wird."
Werbung
Werbung
Rea fuhr die meisten seiner Runden mit dem Standard-Rennreifen SC0 von Pirelli, "nur zum Schluss war ich mit einem weichen SCX auf Zeitenjagd", erzählte der Nordire beim Treffen mit SPEEDWEEK.com. "Ich blieb dann aber etwas im Verkehr hängen und kam in keinen guten Rhythmus. Trotzdem bin ich zufrieden. Garrett leistet hervorragende Arbeit. Es sieht so aus, als würde er mit seinem Motorrad viel Zeit finden, sobald sie neue Reifen montieren und er mehr Grip hat – Respekt." Bis auf vier Fahrer verbesserten alle ihre Zeit im FP2, obwohl die Strecke durch die 16 Grad Celsius höhere Asphalttemperatur deutlich langsamer wurde. Einer von ihnen ist Rea: "Wenn es am Samstag trocken bleibt, haben wir einige Ideen, um uns zu verbessern. Sollte es regnen, beginnen alle bei null. Aber dafür haben wir eine gute Basisabstimmung."
Lediglich 4000 Fans dürfen im weitläufigen Donington-Areal täglich dabei sein, während bis zu 60.000 bei der Fußball-EM im Wembley-Stadion erlaubt sind. "Traurig bin ich vor allem wegen der Fans, die sich um Tickets für die Superbike-WM bemühten und keine bekommen haben", bemerkte der 103-fache Laufsieger. "Aber wenigstens haben wir mit den Fans vor Ort ein bisschen Normalität und zum ersten Mal in diesem Jahr die Paddock-Show."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.