Donington, 2. Lauf: Checa baut WM-Führung aus

Von Jörg Reichert
Superbike-WM
Carlos Checa war im zweiten Lauf unantastbar

Carlos Checa war im zweiten Lauf unantastbar

Mit einem Sieg im zweiten Lauf baut Carlos Checa seine WM-Führung aus. Leon Camier und Marco Melandri auf dem Podium, Max Biaggi disqualifiziert.
Der zweite Lauf in Donington-Park begann mit einem klasse Start von Pole-Mann Carlos Checa (E/Althea-Ducati), der in den ersten Runde die freie Piste vor sich nutzte, um schnell einen Vorsprung herauszufahren. Ganz anders dagegen Max Biaggi: Der Weltmeister legte einen kapitalen Frühstart hin, bremste sein Bike jedoch wieder ab und kam nur als Zehnter aus der ersten Runde. Später bekam der Aprilia-Star die schwarze Flagge gezeigt, weil er die Durchfahrtsstrafe ignorierte.
 
Hinter Checa balgten sich Leon Haslam (GB/BMW), Leon Camier (GB/Aprilia) und Marco Melandri (I/Yamaha) um die Positionen. Doch nach acht Runden war ihnen Checa bereits um 2,6 sec enteilt, der zudem die schnellsten Runden im Feld fuhr.
 
Nach einem Ausritt in die Wiese musste sich Haslam vom Kampf um die Postplätze verabschieden und fiel auf Position 7 zurück. Nun rauften ab Runde 9 nur noch Melandri und Camier um die Plätze 2 und 3 - der Viertplatzierte Joan Lascorz (E/Kawasaki) lag bereits 5,7 sec zurück.
 
Der Zweikampf zwischen Camier und Melandri spitzt sich im letzten Renndrittel weiter zu. Bei noch sechs zu fahrenden Runden führt der Aprilia-Pilot hauchdünn vor dem Sieger des ersten Laufs. An Carlos Checa kommen die beiden aber nicht mehr heran, der Spanier kontrolliert das Rennen mit souveränen 3,2 sec Vorsprung. Auf Platz 4 fährt Lascorz relativ sicher, doch Haslam holt Schritt für Schritt wieder auf. Nach hinten hat der BMW-Pilot ein ausreichendes Polster auf Jonathan Rea (GB/Honda), Michel Fabrizio (I/Suzuki) und Jakub Smrz (CZ/Ducati), der im zweiten Lauf ein erstaunlich blassen Rennen fährt.
 
Zwei Runden vor Schluss sind die Podestplätze bezogen: Checa bleibt weiter vorn, Melandri hat sich gegen Leon Camier durchgesetzt und belegt ungefährdet den zweiten Rang. Leon Camier rettet als Dritter die Aprilia-Ehre; sein Teamkollege Max Biaggi überzeugte nur mit einer auffällig hohen Fehlerquote. Haslam kassiert in der Schlussphase noch Joan Lascorz.

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