Kawasaki-Pilot Alex Lowes zeigte beim Superbike-Meeting in Assen mit Platz 3 im Superpole-Race erneut eine starke Leistung. Im zweiten Lauf räumte er jedoch seinen früheren Teamkollegen Jonathan Rea ab.
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Alex Lowes fährt bisher eine starke Superbike-Saison 2024. Im ersten Rennen auf dem TT Circuit Assen belegte er den fünften Platz und verbesserte sich im Sprintrennen am Sonntag auf das Podium. Der Kawasaki-Pilot zögerte nicht, als er den dritten Platz von Remy Gardner (Yamaha) auf dem Silbertablett serviert bekam.
"Er dachte wohl, dass ich weiter zurück war", erzählte Lowes SPEEDWEEK.com mit einem Grinsen im Gesicht. "Ich sah, wie defensiv er fuhr, aber er ließ vor der letzten Schikane die Tür rechts offen. Ich hätte nicht erwartet, dass er mir eine Lücke lässt. Ich musste da einfach hineinstechen."
Im zweiten Rennen, das von BMW-Star Toprak Razgatlioglu gewonnen wurde, hätte der Zwillingsbruder von Marc VDS-Pilot Sam Lowes mit dem Start aus Reihe 1 ebenfalls gut abschneiden können. Doch zuerst verlor er in der Beschleunigung, dann büßte der Kawasaki-Pilot aufgrund niedriger Reifentemperaturen einige Positionen ein und wurde zusätzlich von Andrea Iannone (Ducati) abgedrängt. Und in der neunten Runde kam es zu einem bedauerlichen Kontakt mit seinem ehemaligen Teamkollegen Jonathan Rea, bei dem beide stürzten.
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"Nach ein paar Runden hatte ich meinen Rhythmus gefunden", erzählte Lowes. "Ich sah, dass Johnny Probleme hatte und durchgereicht wurde. Ich konnte viel besser aus der letzten Kurve beschleunigen und versuchte, ihn in Kurve 1 zu überholen. Ich war bereits an ihn vorbei, als mein Vorderrad wegrutschte. Er konnte nicht ausweichen, ich habe ihn erwischt. Es tut mir leid für ihn."
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Rea hakte den Vorfall als Rennunfall ab.
Bei Kawasaki sieht Lowes weiterhin Verbesserungsbedarf. "Wir sind am Limit und immer darauf angewiesen, dass andere Fahrer Probleme haben, und müssen diese Situationen ausnutzen." In der Gesamtwertung liegt Alex Lowes nach dem dritten Saisonevent auf dem vierten Platz und 30 Punkte hinter dem WM-Führenden Alvaro Bautista (Ducati). Er kann sich jedoch damit trösten, der beste Kawasaki-Pilot zu sein. Sein neuer Teamkollege Axel Bassani liegt mit 22 WM-Punkten weit hinter ihm im Mittelfeld.
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