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Norton-Entwicklungschef: Superbike-Bau pures Risiko
Weil der Motorradmarkt nicht mehr in Kategorien wie 600 und 1000 ccm funktioniert, mussten die Klassen der seriennahen SBK-Weltmeisterschaften angepasst werden. Norton-Entwicklungschef Brian Gillen im Exklusiv-Interview.
Superbike WM
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Seit der Übernahme durch den indischen Hersteller TVS im April 2020 wird bei Norton mit Hochdruck daran gearbeitet, die Marke aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken und wieder weltweit zu etablieren. Geplant ist die Einführung einer kompletten Produktpalette, diese soll neben Straßenmotorrädern auch Offroadmodelle enthalten. Und Maschinen, die für den sportlichen Einsatz in den seriennahen Motorrad-Weltmeisterschaften geeignet sind.
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Gegenüber SPEEDWEEK.com hat Norton-Entwicklungsleiter Brian Gillen im Exklusiv-Interview verraten, weshalb er die neue Sportbike-WM ab 2026 für interessant hält. Der Amerikaner schließt nicht aus, dass sich die britische Traditionsmarke zukünftig im Sport einbringt. Diesbezüglich hängt aber vieles vom technischen Reglement ab. "Man muss sich nur anschauen, in welche Richtung sich der Markt entwickelt", verdeutlichte Gillen. "Das Verkaufsvolumen von Superbikes liegt heute weltweit um die 10.000 Stück. Um in der Superbike-WM mitmischen zu können, braucht es ein unglaublich ausgereiftes Produkt, du kannst dieses aber nicht verkaufen. Was für Motorräder kaufen die Menschen heute? Hauptsächlich in der mittleren Hubraumklasse. Ein Motorrad zu entwickeln, braucht drei bis fünf Jahre. Du musst darüber nachdenken, es designen und zur Produktionsreife bringen. In dieser Zeit ändern sich die Welt und die Regularien. Jetzt gibt es die neue Abgasnorm Euro5+, dadurch ändert sich alles. Um ein neues Serien-Superbike zu entwickeln, bedarf es einer Investition von 25 bis 30 Millionen Euro. So viel Geld auszugeben, um Rennen zu fahren, und dann herauszufinden, dass das Bike nicht konkurrenzfähig ist, stellt ein sehr hohes Risiko dar, wenn es keine Aussicht gibt, Zehntausende Motorräder zu verkaufen. Das ist pures Risiko." Gillen ist deshalb ein Befürworter der kleineren Klassen und der Next-Generation-Regeln, wie wir sie seit 2022 in der Supersport-WM sehen. Dort können sehr unterschiedliche Motorräder mit 600 bis 955 ccm und mit zwei, drei sowie vier Zylindern gegeneinander antreten. Die Sportbike-WM ab 2026 wird ebenfalls nach dem Next-Generation-Prinzip funktionieren.
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"Es hat eine Weile gedauert, bis die Balanceinstrumente ausgereift waren", hielt der Technikboss von Norton fest. "Anfänglich gab es nicht genügend Transparenz, was im Rennsport immer Probleme verursacht. Die Leute wollen wissen, weshalb sie eingeschränkt werden oder weshalb anderen auf die Füße geholfen wird. Transparenz ist ultrawichtig, weil sie Vertrauen in die Meisterschaft und die Regeln aufbaut. In den Regeln der heutigen Superbike-WM gibt es Concession-Parts, die es zum Beispiel Honda und Yamaha erlauben, deren Straßenmotorräder technisch weniger ausgereift sind als das von Ducati, ihre Bikes innerhalb eines vorgegebenen Rahmens so zu modifizieren, dass sie konkurrenzfähig werden. Es geht darum den anderen zu erlauben aufzuschließen und gleichzeitig die Spitze zu kontrollieren. Ansonsten wird es zu einem Technologierennen und es gewinnt derjenige mit dem meisten Geld."
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