Portimão, FP2: Zwei BMW und sieben Ducati in Top-9
Am ersten Trainingstag der Superbike-WM 2025 in Portimão sorgte Weltmeister Toprak Razgatlioglu (BMW) für die schnellste Zeit. Die meisten vorderen Positionen beanspruchen jedoch Ducati-Piloten.
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Beim Europaauftakt der Superbike-WM 2025 in Portimão fehlt weiterhin Yamaha-Star Jonathan Rea, der von Testfahrer Jason O’Haloran vertreten wird. Beim Honda-Werksteam meldete sich Iker Lecuona gesund zurück.
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Im ersten Training führten die Ducati-Werkspiloten Nicolò Bulega und Álvaro Bautista die Zeitenliste an, insgesamt sind die Kräfteverhältnisse jedoch ausgewogener als beim Saisonauftakt.1:40,977 Für die erste ansprechende Rundenzeit sorgte Andrea Locatelli (Yamaha) nach fünf Minuten in 1:41,064 min. Damit war der Italiener bereits schneller als im ersten Training, jedoch um 0,087 sec langsamer als Bulega.
Dann ging es Schlag auf Schlag: Zuerst Bautista, dann Redding und Bulega verdrängten Locatelli auf Platz 4. In 1:40,685 min hatte der Phillip-Island-Dreifachsieger Bulega die bisher schnellste Zeit an diesem Wochenende gefahren.
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Auf seiner ersten fliegenden Runde brannte Toprak Razgatlioglu (BMW) eine 1:40,735 min in den Asphalt und reihte sich hinter Bulega auf Platz 2 ein. Zur Erinnerung: Der Weltmeister verpasste das gesamte erste Training wegen eines technischen Problems.
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Nach 15 Minuten führte weiterhin Bulega leicht verbessert in 1:40,620 min die Zeitenliste an. Innerhalb 0,5 sec zum Vizeweltmeister lagen Razgatlioglu, Alex Lowes (Bimota), Bautista, Scott Redding (Ducati) und Locatelli. Dominique Aegerter (Yamaha) belegte mit 1,5 sec Rückstand nur Platz 16.
Bei Halbzeit der 45-minütigen Session hatte Bulega einen beeindruckenden Long-Run über zehn Runden beendet. Auch Razgatlioglu hatte eine Rennsimulation mit ähnlichen Rundenzeiten gefahren. Sieben der 23 Piloten hatten im FP2 noch keine bessere Rundenzeit als im ersten Training erreicht, darunter Andrea Iannone (10./Ducati), Michael van der Mark (11./BMW) und Axel Bassani (14./Bimota). Bulega gönnte sich nur eine kurze Pause und fuhr mit einem frischen Reifen anschließend eine 1:40,334 min auf seiner zweiten fliegenden Runde. Als Zweiter mit 0,261 sec Rückstand überraschte Andrea Iannone (Ducati), der sich im Vorfeld sehr zuversichtlich über das zweite Saisonmeeting geäußert hatte.
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Zum Vergleich: Den Pole-Rekord hält seit 2022 Jonathan Rea (Kawasaki) mit 1:39,610 min, die schnellste Rennrunde drehte Toprak mit einer Yamaha im Jahr 2023 in 1:39,826 min. Bei den Tests Mitte März ist Razgatlioglu bereits 1:39,592 min gefahren. Während zwölf Minuten vor dem Ende Razgatlioglu in 1:40,089 min die Führung übernahm, stürzte Iannone in Kurve 5. Es war ein harmloser Sturz, bei dem weder der Italiener noch sein Motorrad großen Schaden genommen haben – lediglich ein Winglet fehlte. Der BMW-Star steigerte sich derweil weiter auf eine 1:39,995 min! In den letzten fünf Minuten gingen einige Piloten für eine schnelle Runde auf die Piste. Den größten Sprung machte van der Mark, der hinter Razgatlioglu und Bulega auf Platz 3 preschte. Insgesamt kristallisierten sich BMW und Ducati als die stärksten Motorräder heraus: Erst auf Platz 10 folgt mit Bimota-Pilot Alex Lowes ein anderes Fabrikat. Bester Yamaha-Pilot wurde erwartungsgemäß Andrea Locatelli auf der elften Position. Xavi Vierge sorgte als 13. für das beste Honda-Ergebnis. Garrett Gerloff reihte sich mit der einzigen Kawasaki auf Platz 19 ein.
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