Chaz Davies: «Ich hatte sehr viel Glück»

Von Peter Fuchs
Superbike-WM
Die Hand von Chaz Davies

Die Hand von Chaz Davies

Nach dem brillanten Titelgewinn im vergangenen Jahr in der Supersport-WM wurde der Aufstieg von Chaz Davies in die Superbike-Klasse mit viel Spannung erwartet.

Nach guten Leistungen bei den Wintertestfahrten erwarten der Waliser und das Team ParkinGO MTC Aprilia viel für den Saisonauftakt in Australien. Doch Davies zog sich in einem schnellen Streckenabschnitt in der zweiten Qualifikationssession einen Bruch des linken Handgelenkes und der Elle zu. Inzwischen geht es ihm besser.

«Es geht mir gut, in den paar Wochen habe ich echte Fortschritte gemacht», sagt der Aprilia-Fahrer. «Ich bin ziemlich glücklich und kann nicht mehr verlangen. Mein Handgelenk schmerzt und ist geschwollen, aber es befindet sich in etwa im Heilungs-Zeitplan. Die Ärzte haben mich mit einem abnehmbaren Gips ausgerüstet, dieser wurde vor ein paar Tagen entfernt. Ich kann mein Handgelenk nun wieder bewegen, und die Knochen beginnen zusammenzuwachsen. Mein Daumen scheint noch nicht allzu viel tun zu wollen, aber auch er wird immer besser.»

Davies erlitt erhebliche Verletzungen, die eine sofortige Behandlung erforderten. Er wurde in Melbourne operiert: «Mein Ellen-Knochen war leicht verschoben und gebrochen, also hatte er sich ein wenig geöffnet. Die Chirurgen renkten ihn wieder ein und befestigten drei Schrauben daran, eine lange und zwei kurze durch den Radius, inklusive einer kleinen Platte. Um richtigen Halt zu gewährleisten, setzten sie dazu noch ein künstliches Knochentransplantat ein. Zwei Drähte wurden eingesetzt, um die Platte an einem anderen Teil des Armes zu halten. An der gebrochenen Elle war keine Arbeit nötig, dieser Bruch kann natürlich heilen.»

«Der Fortschritt ist gut, ich sehe keinen Grund, warum ich in Imola nicht fahren sollte», bekräftigte Chaz. «Bisher sind wir auf dem richtigen Weg. Ich werde wahrscheinlich nicht zu 100 Prozent fit sein und Schmerzen haben. Aber ich sollte zu 80 oder 90 Prozent fit sein. Dass die Lücken zwischen den Rennen so gross ist, ist für mich wirklich Glück, grosses Glück.»

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