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Wie die Erfolge von BMW in der Superbike-WM bis zur Basis durchschlagen

Mit Toprak Razgatlioglu gewann BMW die Superbike-WM 2024 und 2025 sowie 39 Rennen. Technikchef Christian Gonschor erklärt im Exklusiv-Interview, wie davon alle Meisterschaften profitieren.

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Es gleicht einem Märchen, was BMW mit Toprak Razgatlioglu in der Superbike-WM erreicht hat. 2009 trat der deutsche Hersteller erstmals mit einem Werksteam in der seriennahen Meisterschaft an, Gesamtrang 3 von Marco Melandri in der Saison 2012 war bis 2024 das beste Ergebnis.

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Dann setzte Toprak zu einem nie dagewesenen Siegeszug an, gewann ab dem zweiten Hauptrennen in Assen im April 2024 insgesamt 13 Läufe in Folge und wurde Weltmeister, obwohl er nach seinem schlimmen Sturz in Magny-Cours im September sechs Läufe verpasste.

Für 2025 wurde das technische Reglement geändert und BMW musste auf sein unter Concession-Regeln entwickeltes Spezialchassis verzichten. Razgatlioglu meisterte die Herausforderung bravourös und verteidigte seinen Titel erfolgreich.

BMW hat seit über zehn Jahren ein Kundensportprogramm. Anfänglich wurden die Weiß-Blauen dafür belächelt, inzwischen haben andere Hersteller wie Yamaha nachgezogen.

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«Wir werden immer versuchen, die Verbindung zwischen der Superbike-WM, der Spitze für die Vierzylinder-1000-ccm-Bikes in unserer Firma, und den nationalen Meisterschaften zu verbessern», erklärte BMWs Technischer Direktor Chris Gonschor im Exklusiv-Interview von SPEEDWEEK.com. «In der FSBK erlebten wir mit Kenny Foray eine fantastische Meisterschaft, in der ESBK mit Steven Odendaal und auch in der AMA. Wir gewannen einige nationale Meisterschaften, was zeigt, dass unsere Plattform für den Kundensport bereits eine sehr gute ist. Aber man kann alles immer verbessern. Im Werkssport hast du zusätzliche Möglichkeiten, um etwas mehr über das Bike zu lernen. Es ist unser Ziel, dieses Know-how auch für die nationalen Meisterschaften zu nutzen. Das hängt aber auch von den Reglements ab, die nicht überall gleich sind. Es ist also nicht immer einfach, für jedes Land die beste Lösung zu finden. Wären die nationalen Meisterschaft mehr aufeinander ausgerichtet, wäre das leichter.»

Wie lässt sich mit den unterschiedlichen Regeln in der Superbike-WM etwas zum Beispiel für die IDM lernen? «Im Sport ist es so, dass du mehr lernst, wenn du jeden Tag und hart trainierst», bemühte Gonschor eine Analogie. «In der WM herrscht starke Konkurrenz, wir lernen an jedem Wochenende, in jeder Session dazu. Da geht es nicht nur um Steifigkeiten oder Aerodynamik, sondern um ganz viele Interaktionen. Die Fahrdynamik wird immer präziser und interessanter zu kontrollieren, etwa über die Motorbremse. Es gibt so viele kleine Puzzleteile, die 100-prozentig angepasst werden müssen, um die maximale Leistung herauszuholen. Aber selbst, wenn uns das nicht immer gelingt, sind die Informationen auf dem Tisch. Ich kann keine speziellen Themen benennen, die wir dann in die Französische oder Deutsche Meisterschaft bringen. Aber das gesamte Know-how ist definitiv eine gute Basis, um die Unterstützung in den nationalen Meisterschaften zu erhöhen und Nachfragen für die zukünftigen Serienmaschinen zu platzieren.»

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