Den Superbike-WM-Titel 2012 verpasste BMW-Werksfahrer Marco Melandri durch eine unfassbare Sturzserie. Er kritisiert, dass die BMW nur in einem schmalen Set-up-Fenster funktionierte.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Das BMW-Werksteam ist seit Saisonende in Italien stationiert. Aus München kommen nur noch Motoren und Elektronik. Für Marco Melandri ändert sich dadurch aber nicht viel: Er hat seine diesjährige Crew komplett zu BMW Italia mitgenommen.
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Melandri fuhr dieses Jahr sechs Siege auf BMW ein. Kritik übte er hauptsächlich an der Empfindlichkeit der S1000RR. "Unsere Maschine ist sehr gut, aber das Fenster, in dem sie funktioniert und Vertrauen liefert, ist sehr klein", sagt der WM-Dritte. "Wenn man innerhalb dieses Fensters ist, kann man schnell fahren und es sieht einfach aus. Wenn etwas nicht perfekt ist und man aus dem Fenster herausfällt, muss man mit der Maschine kämpfen. Das ist der wichtigste Punkt, an dem wir arbeiten müssen – die Maschine muss einfacher werden. Wir wussten das vor der Saison, wir wissen es jetzt. Das erste Jahr war dazu da, um zu verstehen, was wir an der Maschine tun müssen. Für unser erstes gemeinsames Jahr haben wir sicher mehr erreicht, als vorige Saison erwartet worden ist."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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