Dorna-Boss Carmelo Ezpeleta kündigte für die Superbike-WM 2014 mehr Seriennähe an. Bei den Herstellern sorgt der Spanier damit für schlechte Stimmung. Auch bei Motorrad-Gigant Honda.
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Die im aktuellen Reglement der Superbike-WM verankerten technischen Freiheiten macht die Superbike-WM spannend, ausser Suzuki konnte jeder Hersteller 2012 Rennen gewinnen. Doch die Kosten für die Entwicklungsarbeit sind immens. Privates Engagement wird zunehmend schwieriger, die Podestplätze werden fast ausnahmslos von Werkspiloten eingenommen.
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Wird das Reglement nach den Vorstellungen von WM-Vermarkter Dorna jedoch auf das Niveau von Stocksport zurückgeführt, werden nur BMW und Ducati Siegchancen zugerechnet. Der Reiz der Superbike-WM wäre dahin, auch für einen Hersteller wie Honda. "Wir wollen alle Kosten senken und den Geist der WM bewahren. An einer Superstock-Klasse hätten wir kein Interesse, niemand hat das. Mit mehr Seriennähe sind wir einverstanden, aber nicht mit Superstock", spricht Carlo Fiorani von Honda Europa gegenüber dem englischen Fachblatt Bikesportnews Klartext.
Der Honda-Manager könnte sich einen Kompromiss vorstellen, der sich am Reglement der Endurance-WM orientiert. "Dort ist die Leistung okay, am Zylinderkopf darf man machen was man will", begründet Fiorani. "Mit Einsparungen bei der Elektronik wiederum sind wir sehr einverstanden. Aber es gibt noch keinen konkreten Vorschlag, ob eine Einheits-ECU kommen wird." Weitere Diskussionspunkte, welche die Dorna aufgeworfen hat, betreffen den Preis klassischer Zuliefererprodukte wie Bremsen und Federelemente. Hier sieht Fiorani durchaus Potenzial für Einsparungen, doch will er sich nicht vorschreiben lassen, welches Produkt Honda einsetzen muss.
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