Die Rennstrecke auf Phillip Island kommt den V-Motoren von Aprilia und Ducati entgegen. Die versammelte Reihenvierzylinder-Konkurrenz hatte große Mühe.
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"Nach den Ereignissen in den letzten zehn Tagen ist zweimal Rang 5 gut", meinte Tom Sykes Crew-Chief Marcel Duinker zu den Ergebnissen des Vizeweltmeisters. "Tom hat sich den Arm gebrochen, wir haben zwei Testtage verpasst. Außerdem ist es sehr schwierig, Aprilia auf Phillip Island zu schlagen."
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Was macht das Weltmeisterbike auf der australischen Strecke so schnell? "Ein V-Motor ist grundsätzlich gut ausbalanciert, was die Traktion an Vorder- und Hinterrad betrifft", erklärte Duinker SPEEDWEEK.de. "Das ist in den Highspeedkurven hier sehr wichtig." Zudem gehen die V-Motoren sanfter mit den Reifen um. Tatsächlich hatten BMW, Honda, Kawasaki und Suzuki mit ihren Reihenvierzylinder-Motoren gegen Aprilia große Mühe. "Ich kann mich glücklich schätzen, dass ich im zweiten Lauf die Aprilia-Meute gesprengt habe", hielt Marco Melandri (BMW/Rang 3) fest.
Dass Ducati ohne Spitzenergebnis nach Hause ging, hatte mehrere Gründe: Werksfahrer Carlos Checa stürzte in Lauf 1 und konnte zum zweiten nicht mehr antreten. Ayrton Badovini hatte sich bereits im Training die rechte Ferse gebrochen und zog vor den Rennen zurück. Max Neukirchner ruinierte mit falschem Set-up vorzeitig die Reifen und wurde so nur Zehnter und Elfter.
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Wie die Kräfteverhältnisse wirklich sind, werden wir erst im MotorLand Aragón beim nächsten WM-Lauf Mitte April erfahren. "Die Strecke dort ist ein guter Mix aus allem, danach kann man eine Vorhersage für die WM machen", ist Kawasaki-Mann Duinker überzeugt.
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