Honda: Schlechter Absatz ist kein Sport-Killer

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
HRC-Vizepräsident Shuhei Nakamoto

HRC-Vizepräsident Shuhei Nakamoto

Die sechs Motorradhersteller in der Superbike-WM lehnen die Ideen von Promoter Dorna ab. Die Notwendigkeit der Kostensenkung wurde aber erkannt.

«Unser Vorschlag war, dass ein Motorrad pro Saison nicht mehr als 250.000 Euro kosten darf», erklärte Javier Alonso, Executive Director der Dorna. «Gleichzeitig muss jeder Hersteller bei entsprechendem Interesse der Teams bis zu sechs Fahrer ausrüsten. Vielleicht kommen die Hersteller mit anderen Vorschlägen, die besser für sie, aber im Ergebnis gleich sind. Dann bin ich genauso glücklich.»

Vergangenen Samstag gab es auf Phillip Island erstmals seit vielen Jahren ein Treffen aller in der Superbike-WM involvierten Hersteller. HRC-Vizepräsident Shuhei Nakamoto erzählte SPEEDWEEK.de von den Sorgen Hondas.

«Honda beschäftigt sich mit dem Thema Motorsport, wir unterscheiden nicht in Superbike und MotoGP», erklärte Nakamoto. «Die weltweite Finanzkrise macht allen große Schwierigkeiten, die Teams tun sich schwer Sponsoren zu finden. Große und auch kleine Sponsoren haben den Sport verlassen. Für keinen Hersteller ist es heute einfach, sich weiterhin im Motorsport zu engagieren.»

Nicht nur Honda beklagt, dass sich Sportmotorräder über 600 ccm immer schlechter verkaufen. Deswegen stellt Nakamoto aber nicht das Sport-Engagement in Frage. «Bei den Superbikes sehen wir hervorragende Rennen», unterstreicht er. «Das ist für uns wichtiger als das Geschäft. Wir machen Motorsport des Wettbewerbs wegen. Aprilia wurde letztes Jahr Weltmeister, das hat sich in deren Verkaufszahlen aber nicht abgezeichnet. Das ist die Realität.»

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