Carlos Checa: Bei 270 km/h Motor fest, Highsider!

Von Gordon Ritchie
Superbike-WM
Im zweiten Qualifying am Samstagmorgen war Carlos Checa heftig gestürzt. In der Superpole der Superbike-WM in Moskau schaffte es der Spanier trotzdem auf Startplatz 6.

«Ich habe mir den Kopf bei dem Sturz heftig angeschlagen, mein ganzer Körper ist steif und ich habe Kopfweh», erzählte Carlos Checa SPEEDWEEK.com. «Das hat mich in der Superpole aber nicht sehr beeinträchtigt. Mal sehen, wie es am Sonntag in den Rennen aussieht. Meine beste Runde in Superpole 3 fuhr ich zu Beginn, gegen Ende hin wurde mein Kopfweh schlimmer.»

Die fleißige Crew von Ducati Alstare baute für Checa zwischen dem zweiten Qualifying und dem zweiten freien Training ein neues Motorrad auf, der Motor im Einsatzbike ist hinüber. «Das Motorrad war neu für mich», bemerkte der 40-Jährige. «Wenn du zentimetergenau deine Linie fährst und immer an den gleichen Stellen bremst, dann merkst du jeden noch so kleinen Unterscheid am Motorrad. Mein Team hat einen guten Job gemacht. Ich bin zufrieden, wenn gleich natürlich auch etwas enttäuscht.»

«Ich war im fünften Gang bei 270 km/h, als der Motor blockierte», beschrieb Checa seinen morgendlichen Sturz. «Es war mir nicht möglich die Kupplung zu ziehen, der Motor ging auf einen Schlag fest. Normal mache ich das aus Reflex – ich fuhr lange genug Zweitakter. Ich habe nicht damit gerechnet und meine Instinkte sind wohl etwas eingerostet. In den letzten fünf Jahren ist mir noch nie so etwas passiert. Als der Motor fest ging, begann das Motorrad zu rutschen, ich musste schauen, wo es hingeht. Kurzfristig dachte ich sogar, dass ich das Bike wieder in den Griff bekomme – dann passierte der Highsider.»

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