Silverstone: Kritik von Marco Melandri (BMW)

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Marco Melandri

Marco Melandri

Nur Platz 8 mit 1,2 sec Rückstand auf die Bestzeit – BMW-Star Marco Melandri hatte am ersten Tag beim Superbike-Meeting in Silverstone so seine Schwierigkeiten.

Besonders mit dem Zustand der Traditionspiste in England war der Italiener alles andere als zufrieden. «Die Streckenbedingungen werden hier immer schwieriger», maulte der Moskau-Sieger, der im Freien Training einmal neben die Piste musste. «Wir hatten etwas damit zu kämpfen, die vielen Unebenheiten im Belag zu absorbieren. Zudem hatte ich zwar mit gebrauchten Reifen ein recht gutes Gefühl, aber mit neuen Reifen hatte ich Schwierigkeiten, schnell zu fahren. Wir werden nun daran arbeiten, mein Gefühl auf den Unebenheiten und mit neuen Reifen zu verbessern.»

Schon jetzt ahnt Melandri, welche Entwicklung das weitere Rennwochenende in Silverstone nehmen wird. «Ich denke, dass es ein sehr langsames und schwieriges Rennen wird», wagt der 30-Jährige als Prognose. «Wir werden es nach den ersten Runden wissen, aber ich bin recht zuversichtlich, dass wir ganz vorne mitfahren können.»

«Wir hatten damit gerechnet, auf diesem unebenen Streckenbelag Schwierigkeiten zu haben», sagt BMWs Technischer Direktor Andrea Dosoli. «Leider hatten beide Fahrer mit dem Heck des Bikes zu kämpfen. Wir müssen erreichen, dass die Fahrer mehr Vertrauen in das Heck ihrer Motorräder haben. Wir verlieren vor allem im ersten und im letzten Sektor Zeit.»

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