Silverstone: Michel Fabrizio (Aprilia) in der Krise

Von Kay Hettich und Vivien Clauss
Superbike-WM
Von Problemen will Michel Fabrizio nichts hören

Von Problemen will Michel Fabrizio nichts hören

Magere Ergebnisse, eine knappe Kasse und fast kein Motorrad. In Silverstone erreichte die Krise beim Team Red Devils Roma um Michel Fabrizio seinen vorläufigen Höhepunkt.

Am Freitagmorgen schien in Silverstone die Sonne, doch über dem Team Red Devils Roma zogen dunkle Wolken auf. Beinahe wäre sogar das Licht ganz ausgegangen: Wegen Zahlungsrückständen rückte Aprilia erst kurz vor dem ersten Training die RSV4 für Michel Fabrizio heraus. Dabei galt das italienische Team als solide finanziert und plante mit Sponsor General Invest bereits für 2014.

Sportlich läuft bei Red Devils Roma schon lange nichts mehr zusammen, nur beim Saisonauftakt auf Phillip Island überzeugte Fabrizio mit einer starken Performance. Seit dem glänzt der Italiener vor allem mit Konstanz. Neben Max Neukirchner (D/Ducati) ist Fabrizio der einzige Teilnehmer, der in jedem Rennen punktete.

So auch in Silverstone, wenn auch nur insgesamt sieben Punkte für die Positionen 14 und 11. In den beiden Rennen agierte der 28-Jährige, vorsichtig formuliert, unauffällig. «Von Startplatz 14 kann ich nicht an den Top-Leuten dran bleiben», rechtfertigt sich der Italiener. «Am Ende habe ich mich dann entschieden kein unnötiges Risiko einzugehen. Es war wichtiger das Rennen zu beenden und die WM-Punkte mitzunehmen. Im zweiten Rennen habe ich alles versucht, um in die Top-10 zu fahren. Es ist kein schlechtes Ergebnis aber auch nicht das, wo wir gern wären. Im Grunde haben wir alles, was wir brauchen, um vorne mitzufahren.»

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