Eugene Laverty (Aprilia): WM-Titel soll Job sichern

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
Marco Melandri setzt alles daran, 2014 im Aprilia-Werksteam zu fahren. Eugene Laverty will das nach Möglichkeit verhindern und seinen Arbeitsplatz behalten.

Aus dem Umfeld von WM-Leader Sylvain Guintoli ist zu hören, dass der Franzose im Aprilia-Werksteam für 2014 gesetzt ist, sofern er die Weltmeisterschaft in den Top-3 beendet. Offiziell wird das weder von Guintoli noch von Aprilia bestätigt – oder dementiert.

Neben den drei freien Plätzen bei Kawasaki, einer im Werksteam an der Seite von Tom Sykes und zwei im Mahi-Team, sind die Plätze im Aprilia-Werksteam die begehrtesten im Fahrerlager. Das weiß auch Eugene Laverty, der mit dem italienischen Hersteller einen Ein-Jahres-Vertrag mit Option für 2014 hat – ohne Leistungsklauseln.

Laverty hat mitbekommen, dass Marco Melandri nach dem Rückzug des BMW-Werksteams zum Ende der Saison hin gerne seinen Platz bei Aprilia einnehmen würde. «Als BMW den Rückzug verkündete wurde mir klar, dass wir nächstes Jahr die gleiche Anzahl an Toppiloten haben, aber weniger Teams», sagte der Nordire zu SPEEDWEEK.com. «Die Leistungsdichte in der Superbike-WM ist sehr hoch. Ich habe das Glück, dass ich auf einem der zwei Bikes sitze, welche die Meisterschaft gewinnen können: Aprilia und Kawasaki. Jeder will auf einem solchen Motorrad sitzen. Ich habe noch keine Ahnung, wie es mit mir weitergeht. Wichtig ist, dass ich in Silverstone zurück in den Titelkampf kam.»

Laverty liegt momentan 36 Punkte hinter der WM-Spitze, er hat alle Chancen 2013 erstmals Weltmeister zu werden. «Das ist alles, was ich tun kann», weiß der Drei-Tage-Bart-Träger. «Je besser ich in der WM abschneide, umso besser sind meine Chancen auf einen guten Platz für 2014.»

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