Als WM-Vierter mit 40 Punkten Rückstand auf Tom Sykes reiste Eugene Laverty zum Superbike-Meeting in die Türkei. Durch seinen Doppelsieg ist der WM-Titel wieder realistisch geworden.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Mit einer fahrerisch und taktisch wahrhaft weltmeisterlichen Performance, brauste der Aprilia-Pilot auf dem Istanbul Park Circuit vom vierten Startplatz zu einem feinen Doppelsieg. Nach dieser Vorstellung des Aprilia-Piloten kommt man nicht umhin, seinen Namen wieder in den Kreis der WM-Favoriten mit einzubeziehen. 26 Punkte Rückstand sind keine Welt mehr!
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Die zwei Türkei-Siege kamen unerwartet, schmeckten dafür aber umso süßer. "Es fühlt sich sich richtig gut an, ich habe nämlich überhaupt nicht mit einem Doppelsieg gerechnet", grinst Laverty zufrieden. "Unser Set-up war perfekt, vor allem gegen Rennende als die Reifen schlechter wurden. Sonst hätte ich nicht so souverän gewinnen können. Für das zweite Rennen hat mein Team die Abstimmung noch besser hingekriegt, damit fiel es mir noch leichter." Trotz einiger Rückschläge während der Saison hat Laverty den WM-Titel nie abgeschrieben. Wie Kawasaki-Star Tom Sykes steht der Aprilia-Pilot nun bei sechs Laufsiegen – und niemand wird den 27-Jährigen bei den noch drei ausstehenden Meetings unterschätzen. "Ich bin zurück im Titelkampf", lautet Lavertys Kampfansage. "Ausserdem ist mein Selbstvertrauen wieder gewachsen."
Steine werden Laverty in den letzten Rennen nicht in den Weg gelegt, auch wenn Teamkollege Sylvain Guintoli dem Titel ein wenig näher zu sein scheint. "Wenn beide Fahrer die Möglichkeiten haben die Meisterschaft zu gewinnen, kann man keine Teamorder machen – die wird es sicher nicht geben", sagte Aprilia-Rennchef Gigi Dall’Igna zu SPEEDWEEK.com.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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