Sylvain Giuntoli: «Das Reglement muss allen passen»

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Sylvain Guintoli betet für ein Aprilia-freundliches Reglement

Sylvain Guintoli betet für ein Aprilia-freundliches Reglement

Aprilia-Pilot Sylvain Guintoli macht sich Gedanken um die Zukunft der Superbike-WM. Er hofft auf ein Reglement, womit alle Hersteller konkurrenzfähig sein können.

Seit die Dorna die Geschicke der Superbike-WM übernommen hat, ist kein sprichwörtlicher Stein auf dem anderen geblieben. Ob Motor-Limit, Kostenbremse, Evo-Klasse, Zeitplan und der Quali-Modus Superpole – kein Thema war der spanischen Organisation heilig.

2014 besteht das halbe Feld aus Evo-Bikes, ab 2015 werden die hochgetunten Superbikes der Vergangenheit angehören. Die Kräfteverhältnisse werden durcheinander gewürfelt: Im Evo-Trimm wird die Aprilia RSV4, zurzeit das beste Paket im Feld, nicht konkurrenzfähig sein!

Wohl auch deshalb grübelt Aprilia-Ass Sylvain Guintoli über die technische Gestaltung ab 2015. «Dann werde alle nach der Evo-Regelung fahren. In diesem Jahr haben die Technischen Kommissare und die Dorna die Gelegenheit zu prüfen, wie das Reglement gestaltet werden muss, damit möglichst viele Hersteller konkurrenzfähig sein können», fordert der 31-Jährige Franzose im Gespräch mit sports-bike. «Wenn ein Werk nicht konkurrenzfähig ist, wird es sich zurückziehen. Die Regeln müssen für alle gut sein»

Guintolis Sorge ist jedoch unbegründet: Wie SPEEDWEEK.com exklusiv veröffentlichte, suchen Hersteller sowie WM-Vermarkter Dorna nach einem Weg die Kosten zu senken, gleichzeitig aber so viel technischen Freiraum zu lassen, dass jedes Motorrad konkurrenzfähig sein kann. Egal, wie gut oder schlecht die Serienversion ist.

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