Es wurde darüber diskutiert und spekuliert. Nun öffnet die FIM das Reglement der Superbike-WM, um den Evo-Bikes eine passendere Reifenauswahl zu ermöglichen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Pirelli-Manager Giorgio Barbier eröffnete bereits vor der Winterpause die Diskussion, den Evo-Bikes andere Reifenmischungen zur Verfügung zu stellen, um damit der Zweiklassengesellschaft etwas entgegenzusetzen. Das Reglement sah zu diesem Zeitpunkt ein solches Prozedere jedoch nicht vor: Alle Teams müssen Zugriff auf dieselben Reifen haben.
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Mit der jüngsten Reglementsänderung wird das nun korrigiert, zukünftig darf Pirelli an Evo-Teams andere Reifen aushändigen. Im Klartext: Durch die geringere Motorleistung können die Evo-Bikes weichere Gummimischungen fahren als ihre hochgezüchteten Schwestermodelle. Übrigens: Beim Meeting auf Phillip Island fuhren Superbikes und Evo-Bikes noch dieselben Reifen, trotzdem brauste David Salom (Kawasaki) zweimal in den Top-10 ins Ziel!
Weiterhin wurde das im Reglement genannte Reifenkontingent aus Sicherheitsgründen aufgeweicht. Regen- und Intermediate-Reifen müssen nicht (wie Slicks) gekennzeichnet werden. Sie werden auch nicht auf die Gesamtzahl von 24 Stück (10 Vorder- und 14 Hinterreifen) angerechnet.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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