Werbung

Werbung

Werbung

Werbung

Werbung

Desaster für Yamaha: Xavi Vierge gestürzt, Andrea Locatelli nur Platz 13

Seit der Ankunft auf Phillip Island hielt Xavi Vierge die Yamaha-Flagge hoch. Auf dem Weg zu einem soliden Finish im ersten Superbike-Lauf stürzte der Spanier. Andrea Locatelli nach Platz 13 ratlos.

Werbung

Werbung

Beim Phillip-Island-Test und in den freien Trainings deutete sich bereits an, dass Yamaha beim Saisonauftakt der Superbike-WM 2026 vor einer riesigen Herausforderung steht. Die Superpole am Samstagvormittag bestätigte endgültig, dass die R1 auf der malerischen australischen Insel eine stumpfe Waffe ist: Als Neunter büßte Xavi Vierge eine volle Sekunde ein, bei Teamkollege Andrea Locatelli – seit zwei Jahren das Aushängeschild von Yamaha – hatte sogar 1,5 sec Rückstand und qualifizierte sich gar nur als 15.

Werbung

Werbung

Im ersten Lauf ruhten die Hoffnungen von Yamaha auf dem spanischen Neuzugang. Vierge hatte einen guten Start und kam als Siebter aus der ersten Runde. Der 28-Jährige kämpfte wie ein Löwe und verteidigte seine Position zunächst erfolgreich – nur Iker Lecuona mit der zweiten Werks-Ducati musste er ziehen lassen. Das Rennen des Yamaha-Piloten endete jedoch in Runde 17 mit einem furchterregenden Highsider aus der schnellen Kurve 3 – Vierge kam erst am Eingang der vierten Kurve zum Liegen.

«Wir haben den Samstag nicht so beendet, wie wir es uns gewünscht und verdient hätten», stöhnte der Katalane, um sofort das Positive zu sehen. «Ich denke aber, dass wir bei der Vorbereitung ausgezeichnete Arbeit geleistet haben. Im dritten Training haben wir etwas gefunden – das war das Ziel. Mit dem Rennreifen und auch dem Qualifikationsreifen habe ich mich ziemlich gut gefühlt und eine ordentliche Runde gefahren. Unser Ziel war, einen Startplatz in den ersten drei Reihen zu erreichen, und das haben wir auch geschafft.»

Vierge weiter: «Das Rennen begann gut und ich hatte einen guten Start und war in der Nähe der Spitzengruppe. Leider bekam ich Runde für Runde mehr Probleme mit den Reifen. Ich habe versucht, das zu kompensieren und bis zum Ende um diese Position zu kämpfen. Fünf oder vielleicht vier Runden vor Schluss passierte etwas Seltsames, und ich hatte einen irren Highsider am Ausgang. Das Team arbeitet jetzt daran, zu verstehen, was da passiert ist.»

Werbung

Werbung

Durch den Sturz seines Teamkollegen rutschte Andrea Locatelli von Platz 14 auf 13 nach vorn. Aus eigener Kraft hätte der Italiener keine Position gewinnen können. «Das war ohne Zweifel eines der schwierigsten Rennen – ich weiß nicht warum, aber wir als Team und auch ich persönlich haben zugegebenermaßen zu kämpfen», sagte der ratlos wirkende Locatelli. «Grundsätzlich ist es an einigen Stellen der Strecke ziemlich schwierig, ein gutes Gefühl zu bekommen, und letztendlich war unser Set-up wahrscheinlich nicht das beste für Phillip Island. »

Im Superpole-Race am Sonntagvormittag nehmen die Piloten ihre ursprüngliche Startplatzierung ein. Nur wenn es Locatelli in die Top-9 schafft, kann er seine Startposition für den zweiten Lauf verbessern. «Wir müssen lernen und versuchen zu verstehen, in welche Richtung wir gehen müssen. Vielleicht müssen wir auch entscheiden, den optionalen Hinterreifen zu verwenden und es dann erneut zu versuchen», meinte der 29-Jährige.

Das Yamaha-Desaster setzte sich beim Junior-Team Giansanti Racing fort. Remy Gardner gab das Rennen mit Reifenproblemen auf und auch der Ausfall von Stefano Manzi war technisch bedingt. Die Motoxracing-Piloten Bahattin Sofuoglu und Mattia Rato kreuzten noch hinter den Honda-Testfahrern auf den Positionen 16. und 17. die Ziellinie.

Werbung

Werbung

Schon gesehen?

Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach

  1. Ergebnisse

  2. Aktueller Stand

Ergebnisse

Voller Stand
  1. Rennen

  2. Super Pole

  3. 3. Freies Training

  4. Startaufstellung

  5. Startaufstellung

  6. 2. Freies Training

  7. 1. Freies Training

Pos

Fahrer

Fahrer

Team

Start Nr

Runden

Zeit

Bestzeit

Punkte

01

Nicolò Bulega

Nicolò Bulega

Aruba.it Racing - Ducati

11

22

32:56,857

1:29,168

25

02

Yari Montella

Yari Montella

BARNI Spark Racing Team

5

22

+4,776

1:29,437

20

03

Lorenzo Baldassarri

Lorenzo Baldassarri

Team GO Eleven

34

22

+6,147

1:29,558

16

04

Axel Bassani

Axel Bassani

Bimota by Kawasaki Racing Team

47

22

+6,183

1:29,498

13

05

Sam Lowes

Sam Lowes

Marc VDS Racing Team

Marc VDS Racing Team

14

22

+8,249

1:29,589

11

06

Iker Lecuona

Iker Lecuona

Aruba.it Racing - Ducati

7

22

+12,549

1:29,747

10

07

Alex Lowes

Alex Lowes

Bimota by Kawasaki Racing Team

22

22

+13,746

1:29,781

9

08

Miguel Oliveira

Miguel Oliveira

ROKiT BMW Motorrad WorldSBK Team

88

22

+20,610

1:30,123

8

09

Alberto Surra

Alberto Surra

Motocorsa Racing

67

22

+21,663

1:30,012

7

10

Danilo Petrucci

Danilo Petrucci

ROKiT BMW Motorrad WorldSBK Team

9

22

+22,250

1:30,233

6

Events

Alle Superbike WM Events
  • Nicolo Bulega

    Live

    Australien

    Phillip Island Grand Prix Circuit, Australien
    20.–22.02.2026
  • Portugal

    Algarve International Circuit, Portugal
    27.–29.03.2026
  • Niederlande

    TT Circuit Assen, Niederlande
    17.–19.04.2026
  • Ungarn

    Balaton Park Circuit, Ungarn
    01.–03.05.2026
  • Tschechien

    Autodrom Most, Tschechien
    15.–17.05.2026
  1. Nicolo Bulega

    Live

    Australien

    Phillip Island Grand Prix Circuit, Australien
    20.–22.02.2026
  2. Portugal

    Algarve International Circuit, Portugal
    27.–29.03.2026
  3. Niederlande

    TT Circuit Assen, Niederlande
    17.–19.04.2026
  4. Ungarn

    Balaton Park Circuit, Ungarn
    01.–03.05.2026
  5. Tschechien

    Autodrom Most, Tschechien
    15.–17.05.2026

Superbike-WM News

Alle News

    Speedweek.com - Der beste Motorsport im Netz

    Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.