Imola: Jonathan Rea (Honda) erstmals WM-Leader!

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
Jonathan Rea ist die Nummer 1 – er könnte sich daran gewöhnen

Jonathan Rea ist die Nummer 1 – er könnte sich daran gewöhnen

Zum zweiten Mal in seiner Superbike-WM-Karriere legte Jonathan Rea ein perfektes Wochenende hin: Startplatz 1, Siege in beiden Rennen. Dazwischen liegen vier lange Jahre.

Doppelsieg in Imola, erstmals in seinem Leben WM-Leader: Jonathan Rea war nach seinen Triumphfahrten in Imola erstaunlich gefasst, als er sich mit SPEEDWEEK.com unterhielt. «Letztes Jahr war ich nirgends, habe mir das Bein gebrochen», dachte der Nordire an die schwierigste Saison seiner Karriere zurück (nur WM-Rang 9). «Jetzt bin ich rehabilitiert. Ich habe mich von allen Verletzungen erholt, mein Sohn kam zur Welt, das Team hat im Winter extrem hart gearbeitet. Das Motorrad ist jetzt viel konkurrenzfähiger.»

Nach seinem Sieg in Assen war Rea zuversichtlich nach Imola gereist. Im «Autodromo Enzo e Dino Ferrari» war er immer schnell, die Honda Fireblade funktioniert dort exzellent. «Nur die Getriebeübersetzung machte uns etwas Sorgen», räumte er ein. «Unsere Lösung war für Imola nicht ideal, an einigen Stellen bin ich in den Drehzahlbegrenzer gefahren. Der Kompromiss gelang uns aber richtig gut, wir waren sehr konkurrenzfähig.»

«Der beste Moment meiner Karriere war bislang das perfekte Wochenende in Assen 2010. Dieses Gefühl wieder zu haben... Jetzt habe ich ein Motorrad, das ich hart anpacken kann und mir gelingen die Resultate, die jeder im Team verdient.»

Alle im Superbike-Fahrerlager fragen sich nach drei Siegen in Folge: Wird der Höhenflug von Honda anhalten? Ist Jonathan Rea ein ernsthafter Kandidat für den WM-Titel? «Schwer zu sagen», meinte der Doppelsieger. «In Assen und Imola waren wir immer gut. Donington und Misano sollte uns liegen. Ich denke nach wie vor von Rennen zu Rennen und nicht an die Meisterschaft. Es sind erst vier Rennen vorbei. Aber es wäre natürlich schön, wenn wir diesen Ball am Rollen halten könnten. Ich habe jetzt viel Vertrauen zum Motorrad und sehe keinen Grund, weshalb es nicht so weitergehen sollte.»

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