Italien spekuliert: Aprilia und Melandri vor Trennung

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Marco Melandri kommt in der Superbike-WM nicht zur Ruhe

Marco Melandri kommt in der Superbike-WM nicht zur Ruhe

Die Gazzetta dello Sport lehnt sich weit aus dem Fenster. Wie schon die vermeintliche Traumehe zwischen Valentino Rossi und Ducati scheiterte, könnte es auch bei Marco Melandri und Aprilia zur Trennung kommen.

Die Gazzetta dello Sport ist Italiens meist gelesene Sportzeitschrift und in der Regel bestens informiert. Der Wahrheitsgehalt der folgenden Meldung muss aber relativ gering angesetzt werden.

Weil der frühere MotoGP-Star Marco Melandri auch zuletzt in Donington nicht den erhofften Durchbruch schaffte und in der Gesamtwertung mittlerweile 88 Punkte hinter WM-Leader Tom Sykes (Kawasaki) liegt, spekuliert die Gazzetta über ein mögliches vorzeitiges Ende der Zusammenarbeit.

Es gibt viele parallelen zur gescheiterten Traumehe zwischen Valentino Rossi und Ducati. Wie seinerzeit der MotoGP-Star bemängelt auch Melandri immer deutlicher sein Motorrad bzw. sein fehlendes Gefühl für die Aprilia RSV4. Die Sitzposition sei ungünstig, die Arbeitsweise im Team falsch.

Aprilia reagierte und folgte den Set-up Wünschen ihres Stars. Reihenweise wurden neue Teile hergestellt, um die Sitzposition für den 31-Jährigen angenehmen zu machen. Bisher alles ohne Erfolg

Doch wenn Aprilia im Titelkampf noch eine Rolle spielen will, muss das Werk aus Noale schon bald die Kräfte auf Sylvain Guintoli bündeln. Der Franzose ist als WM-Vierter mit 37 Punkten in einer wesentlich aussichtsreicheren Position. Das könnte die angespannte Situation mit Melandri eskalieren lassen.

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