Tom Sykes und seine Furcht vor Marco Melandri

Von Ivo Schützbach
Nach den Superbike-WM-Läufen in Misano war man bei Aprilia ratlos: Marco Melandri und Sylvain Guintoli hatten gegen den verletzten Kawasaki-Star Tom Sykes keine Chance.

«Mein eigener Teamkollege hat mich in dieser Saison bereits geschätzte 43 Punkte gekostet», sagt WM-Leader Tom Sykes, der auch trotz den Scharmützeln mit Kawasaki-Werksfahrer Loris Baz die Weltmeisterschaft mit 39 Punkten Vorsprung auf Aprilia-Ass Sylvain Guintoli anführt.

Sykes gewann beide Rennen in Misano, obwohl er mit starken Schmerzen in der rechten Hand alles andere als fit ist. Bei Aprilia hing danach die Flagge auf Halbmast, Marco Melandri und Guintoli waren chancenlos gegen den überlegen Weltmeister.

War Misano der Beginn einer Siegesserie? Wird ein fitter Tom Sykes seine Gegner wie Anfänger aussehen lassen? «Wir haben schon letztes Jahr gesehen, dass unser Motorrad bei allen Bedingungen funktioniert», erklärte sein Crew-Chief Marcel Duinker SPEEDWEEK.com. «Uns ist es egal, ob wir auf einer langsamen oder schnellen Strecke fahren, auf einer mit viel oder wenig Grip. Wenn wir letztes Jahr nicht gewinnen konnten, beendeten wir das Rennen trotzdem 1 oder 2 sec hinter dem Sieger. Wenn wir einen guten Tag hatten, siegten wir mit 10 sec Vorsprung.»

«Misano ist keine richtige Stop-and-go-Strecke, aber man braucht ein Motorrad, das sehr gut beschleunigt», so der Niederländer weiter. «Das kommt der Kawasaki und Toms Fahrstil entgegen. Wir arbeiten weiter, wie wir es bisher getan haben und wollen unsere Führung in jedem Rennen ausbauen. Für den Rest der Saison erwarte ich keine großen Überraschungen. Für mich ist immer noch Melandri der Fahrer, auf den wir achten müssen.»

Obwohl der Italiener bereits 72 Punkte zurückliegt und nur WM-Fünfter ist.

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