Im ersten Rennen von Portimão das Podium verpasst, im zweiten Lauf von seinem Teamkollegen ins Verderben gerissen: Aprilia-Star Marco Melandri möchte das Rennwochenende an der Algarve nur vergessen.
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Es hätte ein versöhnlicher Abschluss eines schwierigen Rennwochenendes in Portimão werden können. Nach Platz 4 im ersten Rennen war Marco Melandri im verregneten zweiten Rennen kurz davor, den Führenden Jonathan Rea (Honda) zu überholen und einen weiteren Sieg für Aprilia einzufahren. Dann passierte, was nicht passieren darf.
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Sein eigener Teamkollege Sylvain Guintoli hatte dieselbe Absicht, versuchte zuerst das Überholmanöver gegen Melandri, rutschte weg und riss den Italiener zu Boden. Von seinem Motorrad schmerzhaft getroffen, war für den 31-Jährigen an eine Weiterfahrt nicht zu denken. Guintoli wiederum rettete noch einen siebten Rang ins Ziel. "Das ist wirklich eine Schande", ringt Melandri um seine Fassung. "Ich hätte mich im zweiten Rennen rehabilitieren können, aber dann konnte es schlechter gar nicht laufen. Ich bin sehr traurig darüber."
Besonders dürfte Melandri gestört haben, dass ihn Guintoli eine Mitschuld an dem Zwischenfall gegeben hab. "Wir haben uns definitiv eine gute Chance durch die Lappen gehen lassen", vermeidet der Italiener jeglichen Kommentar zum Franzosen. "Trotzdem haben wir bewiesen, dass ich und mein Team uns weiter gesteigert haben und um Siptzenergebnisse fighten können. Wir werden bei den nächsten Rennen wieder eine Chance dazu bekommen."
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Von einer Schuld will Sylvain Guintoli auch mit etwas Bedenkzeit nichts von wissen. "Rea hat sehr früh gebremst. Marco war aussen, ich war innen", beschreibt der Guintoli die Situation. "Es war ein ganz simpler Rennunfall. Bei solchen Bedingungen passieren leider schnell Fehler."
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