Für die beiden letzten Events der Superbike-WM 2014 wagt sich das IDM-Team 3C Ducati auf internationales Terrain. Max Neukirchner feiert in Frankreich sein WM-Comeback.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Hoher Besuch bei der IDM auf dem Lausitzring dieses Wochenende: Ducatis Superbike-Direktor Ernesto Marinelli reiste extra nach Deutschland, um das Team mit den Meisterschafts-Leadern Javier Fores und Max Neukirchner zu unterstützen.
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"Was das Programm für 2015 betrifft, hat 3C noch keine Entscheidung getroffen", verriet Marinelli SPEEDWEEK.com. Will die Truppe in die Weltmeisterschaft aufsteigen, muss sie eine baldige Entscheidung treffen: Ducati muss bis Ende September alle Verträge unterschrieben haben, um genügend Rennmaschinen produzieren zu können. Fix sind inzwischen Wildcard-Einsätze von Fores, Neukirchner und Lorenzo Lanzi beim vorletzten Superbike-WM-Event des Jahres in Frankreich. Teamchef Karsten Jerschke: "Wir werden mit allen drei Piloten in Magny-Cours bei der Superbike-WM antreten. Wir haben uns noch nicht entschieden, welches Material wir einsetzen. Wir haben insgesamt acht Motorräder. Wir bauen jetzt welche mit 3C-Material auf und auch welche mit Material von Ducati. Dann fahren wir noch einen Test in Mugello und werden dann entscheiden, welches Material wir in Magny-Cours einsetzen. Dann werden wir noch mit dem Fahrer, der die IDM Superbike gewinnt, in Katar fahren. Also entweder mit Fores oder mit Neukirchner."
"Es wird uns ein Vergnügen sein, 3C dabei zu unterstützen", so Marinelli. "Uns verbindet eine sehr starke Partnerschaft. Ein IDM-Bike kann man nicht einfach in eine WM-Maschine verwandeln. Dazu braucht es ein anderes Chassis, in der IDM wird mit der Seriengabel gefahren, ohne die spezielle Umlenkung am hinteren Federbein und so weiter. In der Weltmeisterschaft ist viel mehr erlaubt."
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3C Ducati könnte auch mit dem IDM-Material antreten, damit würden sie aber bestenfalls auf dem Niveau der Evo-Bikes fahren, gegen die Werksmaschinen wären sie chancenlos.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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