SBK: BMW verhandelt mit MotoGP-Fahrern

Kawasaki-Star Tom Sykes (6.) über die Ducati Panigale

Von Ivo Schützbach
Die ersten beiden Qualifyings der Superbike-WM in Magny-Cours beendete Tom Sykes (Kawasaki) auf Rang 6. Der Weltmeister ist trotzdem tiefenentspannt.

Ducati-Werksfahrer Davide Giugliano brummte WM-Leader Tom Sykes am Freitag deftige 0,652 sec Rückstand auf – nur Rang 6. Als der Champion SPEEDWEEK.com empfängt, ist er aber keinesfalls beunruhigt.

«Wir arbeiten ganz in Ruhe an unserer Abstimmung», hielt der Kawasaki-Werksfahrer fest. «Wir haben ja noch einen Tag, um ein paar Sachen zu probieren. Im Moment sind wir in keiner schlechten Position, ich bin ganz glücklich und entspannt.»

Sykes verzichtete gegen Qualifying-Ende auf einen neuen Reifen und sparte diesen lieber für Samstag. Die Bestzeit von Giugliano überraschte den Engländer nicht: «Ducati testet und benützt dieses Motorrad jetzt seit einigen Jahren, sie haben viel Erfahrung mit siegfähigen Motorrädern. Ich habe mir Giugliano in einigen Kurven angeschaut, sein Motorrad arbeitet stellenweise sehr gut. Aber Sonntag ist ein anderer Tag, das Rennen geht über 21 Runden – darum kümmern wir uns.»

Die schnelle Runde von Giugliano war also keine Selbstmördermission? «Eine Runde lang hat er wirklich reingehalten», so Sykes, «aber das war okay. Er fährt mit viel Hingabe.»

Hast du für Sonntag einen speziellen Plan? «Nein, ich will nur das bestmögliche Setting für die ZX-10R hinbekommen. Ich werde versuchen, die Rennen zu gewinnen. Ich genieße Siege, in der Vergangenheit lief es für uns gut hier.»

Sykes hat vor den Rennen am Sonntag 31 Punkte Vorsprung auf Aprilia-Werksfahrer Sylvain Guintoli und 67 auf Jonathan Rea (Pata Honda).

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