Kawasaki leidet unter den neuen technischen Vorschriften der Superbike-Weltmeisterschaft mehr als jeder andere Hersteller. Tom Sykes’ Crew-Chief Marcel Duinker erklärt warum.
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Den ersten Wintertest im MotorLand Aragón beendete das Kawasaki-Werksteam um Tom Sykes und Jonathan Rea mit einer Sekunde Rückstand auf Ducati.
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Nach dem zweiten Test in Jerez sahen die Gesichter bei Kawasaki fröhlicher aus, im Trockenen wie im Nassen lag die ZX-10R mit der Konkurrenz auf Augenhöhe. "Wir haben erwartet, dass Ducati für das neue Reglement nicht viel am Motorrad ändern muss", erklärte Tom Sykes’ Crew-Chief Marcel Duinker den anfänglichen Rückstand. "Ende der Saison hat Ducati im Rennen pro Runde nur noch ein paar Zehntelsekunden auf die Besten gefehlt. Vor einem Jahr lagen sie eine Sekunde oder mehr hinter uns, jetzt haben sie Lücke geschlossen. Trotz neuer technischer Vorschriften müssen sie kaum etwas am Motorrad ändern, wir hingegen jede Menge. Weil wir keine spezielle Version der ZX-10R homologieren lassen, müssen wir mehr Serienteile verwenden. Das schränkt uns automatisch in allen Bereichen ein, beim Chassis und in der Elektronik. Aragón war lediglich der Shakedown für uns, dort konnte man nicht die wahren Kräfteverhältnisse sehen."
"Wo wir im ersten Rennen stehen werden, lässt sich noch nicht sagen", meinte der Niederländer zu SPEEDWEEK.com. "Wir müssen in unserem Motor jetzt Serienteile verwenden, während andere Hersteller mit dem gleichen Material fahren können, wie sie es 2014 getan haben. Damit ist klar, in welchen Bereichen wir besonders leiden gegen spezielle RR-Versionen. Wir verlieren einerseits an Performance, andererseits dürfen wir nur noch eine Getriebeübersetzung verwenden. Das schränkt uns nicht nur bei der Spitzenleistung ein, sondern etwa auch am Kurvenausgang, dort müssen wir Geschwindigkeit opfern."
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Ist der Toplevel der Kawasaki damit Vergangenheit? Seit 2012 beendete Tom Sykes die Weltmeisterschaft nie schlechter als auf Rang 2. "Die neuen Regeln sind für einige Hersteller ein Vorteil, für andere ein Nachteil", analysierte Duinker. "Wir gehören in die zweite Kategorie. Aber wir arbeiten hart und wir wissen aus den letzten Jahren, dass die Serienversion der ZX-10R sehr konkurrenzfähig ist. Wo wir in Phillip Island stehen werden, kann ich nicht vorhersagen. Aber wir haben die Ressourcen und die Gehirne, um uns zu verbessern."
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