Superbike-Zukunft: Supersport-Bikes mit 300 ccm

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Die Yamaha R3 ist ein ein Kandidat für die neue Kategorie

Die Yamaha R3 ist ein ein Kandidat für die neue Kategorie

Bekanntlich sind Superbike-Promoter und -Hersteller unzufrieden mit der Gestaltung der im Rahmenprogramm der Superbike-WM startenden Serien. Eine Arbeitsgruppe soll eine neue Klasse mit 300 ccm etablieren.

Was sich genau ändern wird, steht noch nicht fest. Dass sich etwas ändern muss, dagegen schon: Mehrmals kritisierten ranghohe Vertreter der Dorna den Aufbau der Superbike-WM an sich, der Supersport-WM sowie dem Superstock-1000-Cup und der Superstock-600-EM. Alle bieten besten Rennsport, doch das Gefüge am Markt spiegelt sich nicht wieder.

«Wir haben von Anfang an gesagt, dass die Superbike-WM auf Serienmotorrädern basieren muss. Deshalb müssen wir auch auf die Veränderung am Markt reagieren», sagte Dorna-Boss Carmelo Ezpeleta vor wenigen Wochen. «Der Markt für grosse Motorräder wächst nicht, sehr wohl aber bei Bikes mit 300 bis 500 ccm.»

Wie die FIM heute kommunizierte, entschied die Superbike-Kommission die Einrichtung einer Arbeitsgruppe, die sich genau mit diesem Sachverhalt beschäftigen soll. Ziel ist die Einführung einer neuen Kategorie mit einem Hubraum um 300 ccm. Sie soll offen für verschiedene Motorkonzepte sein und dem Nachwuchs zukünftig den Weg in die Weltmeisterschaft ebnen. Ziel ist auch, diese Rennklasse in den nationalen Meisterschaften zu etablieren.

Fast alle Hersteller haben solch sportliche Motorräder mit wenig Hubraum im Programm: KTM die RC 390 mit 44 PS, Kawasakis Ninja 300 drückt 39 PS, die Yamaha YZF-R3 steht mit 42 PS im Futter, im Programm von Honda bietet sich die CBR 300 mit 30 PS für kleinvolumigen Motorsport an.

Für 2015 wird sich an den gewohnten Rennklassen nichts ändern, die Ergebnisse der Arbeitsgruppe werden frühestens in der Saison 2016 Anwendung finden.

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