Die Ränge 6 und 5 bei der Superbike-WM in Aragón können sich für Javier Fores sehen lassen. Der Spanier glaubt, dass er mit mehr Erfahrung bald auf dem Level von Ducati-Werksfahrer Chaz Davies ist.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Nach dem Sieg von Chaz Davies in Aragón war ganz Ducati im Freudentaumel. 30 Monate war der Hersteller aus Bologna sieglos, die Ducati 1199 Panigale R hat vor Spanien nie gewonnen. Dass Giugliano-Ersatz Javier Fores mit den Plätzen 6 und 5 ebenfalls hervorragende Rennen zeigte, wurde kaum beachtet.
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SPEEDWEEK.com sprach mit dem Ducati-Piloten. Wie bist du mit Aragón zufrieden?
Dafür, dass das mein erstes Rennen dieses Jahr war und ich davor kaum gefahren bin, kann ich mit dem sechsten und fünften Platz nur zufrieden sein. Der Level der Meisterschaft ist wirklich hoch.
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Zu Rennmitte mangelte es mir etwas an Vertrauen mit den gebrauchten Reifen. Jetzt kann ich Assen kaum erwarten, diese Strecke mag ich sehr gerne und kenne ich sehr gut. In der IDM habe ich dort letztes Jahr gerwonnen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Du hast unterstrichen, dass du in die Superbike-WM gehörst.
Mein Ziel ist, in dieser Meisterschaft zu fahren. Dieses Jahr fahre ich eine weitere Saison IDM und konzentriere mich auf die Titelverteidigung. Aber ich will bei meinen WM-Einsätzen mein Bestes geben, um mit Chaz Davies mitzuhalten. Das ist nicht einfach, er schlägt sich sehr gut. Hast du damit gerechnet, dass dich Davies so deutlich besiegt?
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Ja, natürlich. Er hat mehr Erfahrung mit diesem Motorrad und den Reifen. Er hatte schon vier WM-Läufe hinter sich, für mich war es der erste. Ich bin aber zufrieden mit meinen Ergebnissen. Das ganze Wochenende fuhr ich in den Top-6, das lief gut. Im ersten Lauf in Aragón hast du lange mit den Aprilia-Werksfahrern Haslam und Torres gekämpft, doch gegen Rennende haben sie dich abgehängt und du wurdest "nur" Sechster. Das lag daran, dass ich mit gebrauchten Reifen noch nicht das richtige Gefühl habe, deshalb verlor ich ab Rennmitte. Mit mehr Erfahrung wird das besser.
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