Mit AMG: Wann mischt MV Agusta die großen Marken auf?
MV Agusta ist inzwischen gut genug, um mit der 1000 F4 in der Superbike-WM regelmäßig in die Top-10 zu fahren. Leon Camier gelang dies in acht Rennen 2015 fünfmal.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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2014 wurde MV Agusta in der Superbike-WM mit Claudio Corti unter Wert geschlagen: Der Italiener eroberte in der ganzen Saison lediglich 27 Punkte. Sein Nachfolger Leon Camier hat nach einem Drittel der Saison bereits 33 Punkte auf dem Konto.
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"Für uns ist es wichtig, dass wir konstant in die Top-10 fahren können", erklärte MV-Agusta Rennchef Brian Gillen. "Wir machen konstant Fortschritte, die letzten Ergebnisse entsprechen dem Level des Bikes. Aber wir müssen weiterarbeiten. Die Aussagen von Camier sind wirklich gut. Er ist sehr einfühlsam und kann auch zum Ausdruck bringen, was er auf dem Motorrad empfindet." Ende Oktober 2014 übernahm Mercedes-Veredler AMG 25 Prozent von MV Agusta. "Durch die Zusammenarbeit im Bereich Marketing und Vertrieb werden wir in der Lage sein, neue Käuferschichten für beide Unternehmen auf der ganzen Welt zu gewinnen", ist Mercedes-Manager Wilko Stark überzeugt.
Aus diesem Grund wirbt AMG in dieser Saison prominent auf Camiers MV Agusta 1000 F4. "Wir stehen erst am Anfang der Partnerschaft", so Gillen gegenüber SPEEDWEEK.com. "Es gibt viele gemeinsame Aktivitäten, wir wollen zusammen wachsen."
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Camier hofft, dass er schon bald mehr Motorleistung bekommt, bessere Ergebnisse würden das globale Wachstum der Marke vorantreiben. "100-prozentig brauchen wir mehr Power", unterstreicht der Engländer. "Wenn wir die haben, müssen wir auch das Chassis verbessern, um zurechtzukommen. Mit der jetzigen Elektronik haben wir hoffentlich das richtige Werkzeug, um die Power zu kontrollieren. Mit ihr haben wir einen Schritt nach vorne gemacht. Ich weiß nicht, ob mehr Leistung möglich ist, MV Agusta ist zuversichtlich. An diesem Motorrad wurde bislang kaum etwas entwickelt, ich sehe keinen Grund, weshalb mehr Motorleistung unmöglich sein soll. Wie viel Leistung uns fehlt, ist schwer zu sagen. Das Motorrad ist auch zu schwer."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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