Was die Gegner zum Comeback von Max Biaggi sagen

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
Die letzten zweieinhalb Jahre war Max Biaggi aus dem Rennen

Die letzten zweieinhalb Jahre war Max Biaggi aus dem Rennen

Bei den Superbike-WM-Läufen in Misano und Sepang sehen wir den großartigen Max Biaggi (43) auf die Rennstrecke zurückkehren. Alle Gegner sind überzeugt, dass dies der Meisterschaft gut tun wird.

Ende 2012 hat Max Biaggi als Weltmeister unter Tränen seinen Rücktritt erklärt. Seither arbeitet er als TV-Experte und in diesem Jahr als Aprilia-Testfahrer für MotoGP und Superbike. Der 43-jährige Römer wurde viermal 250er-Weltmeister und zweimal bei den Superbikes Champion. In 155 Superbike-Rennen fuhr er 70 Mal aufs Podest, 21 Mal als Sieger.

Am 21. Juni kehrt Biaggi mit einer Wildcard in Misano in den Rennsport zurück, auch am 2. August in Sepang wird er dabei sein. Die aktuellen Stars der Superbike-Weltmeisterschaft können seine Rückkehr kaum erwarten. SPEEDWEEK.com fing einige Stimmen ein.

Tom Sykes (Kawasaki): «Seine Rückkehr ist fantastisch, das ist großartig für den Sport. 2012 hatte ich einen guten Kampf mit ihm, den ich um einen halben Punkt verlor. Ich habe noch eine Rechnung offen.»

Davide Giugliano (Aruba.it Ducati): «Das ist gut für die Meisterschaft. Max ist ein sehr schneller Fahrer, er wird in Misano schnell sein.»

Alex Lowes (Voltcom Crescent Suzuki): «Ich bin nie gegen ihn gefahren, es ist immer nett gegen Helden aus deiner Jugend zu fahren. Ist Guintoli oder Biaggi älter?»

Sylvain Guintoli (Pata Honda): «Ich bin jünger... Dass Max zurückkommt sind fantastische Neuigkeiten. Aber es wird schwierig für ihn zurückzukommen und sich gut zu schlagen. Er fuhr lange kein Rennen, hat aber viel trainiert. Mal sehen, was er leisten kann. Max ist eine Legende, möglicherweise überrascht er uns alle. So oder so, für die Meisterschaft sind das gute News.»

Jonathan Rea (Kawasaki): «Ich bin schon ganz aufgeregt, Max war früher ein Idol für mich. Er ist einer dieser Charakterköpfe, die wir in der Superbike-WM brauchen. Ich hoffe nur, dass er nicht zurückkommt und uns alle schlägt, sonst stehen wir schön blöd da. Aber wenn das einer kann, dann ist er es.»

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