Verschwörung gegen Johnny Rea? Der beste Reifen fehlt
Am kommenden Sonntag kann Jonathan Rea (28) zum ersten Mal Superbike-Weltmeister werden. Der Kawasaki-Werksfahrer gibt sich ganz cool, die Qualifyings am Freitag beendete er in Jerez auf Rang 2.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Um 0,024 sec muss sich WM-Leader Jonathan Rea nach den beiden Qualifyings am Freitag seinem Kawasaki-Teamkollegen Tom Sykes beugen. Bei deutlich wärmeren Bedingungen am Nachmittag konnte nur die Hälfte aller Fahrer ihre Zeit aus dem ersten Qualifying am Morgen verbessern, keiner aus den Top-4.
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"Wir haben uns gegenüber dem ersten Quali gesteigert, die Balance ist jetzt besser", erzählte der Nordire SPEEDWEEK.com. "Ich konnte bis auf 0,2 sec an meine Zeit vom Morgen heranfahren, bei so hohen Temperaturen ist es mit diesem Vorderreifen aber sehr schwierig zu pushen. Ein paar mal rutschte mir in den ersten beiden Kurven das Vorderrad, ich war gewarnt. Was mich wundert: An diesem Wochenende wird die Weltmeisterschaft entschieden. Und ausgerechnet jetzt entscheidet Pirelli, das sie den Vorderreifen, mit welchem ich die ganze Saison gefahren bin, nicht zu bringen." Vorausgesetzt Chaz Davies (Aruba.it Ducati) gewinnt die restlichen sechs Rennen, brauchst du nur sechs Punkte, um Weltmeister zu werden. Bist du zwei Tage vorher kein bisschen aufgeregt? "Nein, warum sollte ich das sein?", fragte Rea. "Ich habe eine großartige Pace, ein gutes Motorrad und ich will das Rennen gewinnen. Ich habe sechs Rennen Zeit, um den größten Tag meines Lebens zu haben. Ich bin in einer Traumsituation, will aber konzentriert bleiben und einen guten Job abliefern. Seit ich sechs Jahre alt bin träume ich davon Weltmeister zu werden. Ich will mit einem Rennsieg Weltmeister werden, nicht mit irgendeinem Resultat."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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