Sylvain Guintoli (5./Honda): Sturz, Lenker gebrochen

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Der Regengott hat Sylvain Guintoli erhört

Der Regengott hat Sylvain Guintoli erhört

Lokalmatador Sylvain Guintoli kam in der Superpole von Magny-Cours trotz Sturz auf Startplatz 5. Sein Honda-Teamkollege Michael van der Mark blieb in der Superpole 1 hängen.

Als die Wolken über Magny-Cours immer dunkler wurden und es kurz vor der Superpole regnete, hellte sich die oftmals düstere Miene von Sylvain Guintoli sichtlich auf: Bei Regen könnte der Weltmeister von 2014 mit der Honda CBR 1000 RR für eine Überraschung sorgen – so wie bei seinen Regensiegen 2012 mit einer privaten Ducati oder 2014 als Aprilia-Werkspilot.

Zumindest in der Superpole hat es für den Lokalmatadoren wegen eines Sturzes noch nicht bis ganz nach oben gereicht. «Fünfter ist ok – besonders nach dem Crash», meint der 33-Jährige. «Ich konnte mich mit jeder Runde etwas verbessern, also ist das nicht schlecht. Ohne den Sturz wäre es vielleicht noch ein wenig besser geworden. Das ist ungefähr auch das, was wir im Trockenen erreicht hätten. Der Grip ist hier nicht sonderlich gut, man muss die Reifen auf Temperatur bringen und sich Schritt für Schritt herantasten. Man kann sehr leicht einen Fehler machen – genau so wie ich es gemacht habe. Leider konnte ich auch noch dem Abbruch nicht noch einmal fahren, weil die Lenker gebrochen waren.»

Keinen Sturz, dafür nur einen 15. Startplatz erreichte Teamkollege Michael van der Mark. Der Niederländer hatte in den Trainings mit technischen Problemen zu kämpfen. «Im vierten Training haben wir dann einen Schritt nach vorne gemacht und die Rundenzeit war ok. Dann setzte aber vor der Superpole der Regen ein», ärgert sich der 22-Jährige. «Da war kein Grip und ich fuhr sofort zurück an die Box, weil ich mich nicht gut fühlte. Nach ein paar Änderungen war der Grip nicht besser und hinten hatte ich kaum Feedback.»

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