Ex-Weltmeister Neil Hodgson: «Rea ist unbesiegbar»

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Neil Hodgson (li) wäre wohl auch gerne Manager von Weltmeister Jonathan Rea (Kawasaki)

Neil Hodgson (li) wäre wohl auch gerne Manager von Weltmeister Jonathan Rea (Kawasaki)

Als Manager von Alex Lowes (Pata Yamaha) hat Neil Hodgson den Kontakt zur Superbike-WM nie verloren. Der Weltmeister von 2003 mit seiner Meinung über Jonathan Rea und seinem langjährigen Arbeitgeber Ducati.

Neil Hodgson kann auf eine lange Karriere zurückblicken. Der heute 42-Jährige fuhr in der Britischen Superbike Meisterschaft (Champion im Jahr 2000), dazu die 500er-WM mit einer Harris-Yamaha (1994/95), MotoGP mit Ducati (2004). Sein grösster Erfolg gelang ihm aber in der Superbike-WM, die er 2003 als Ducati-Werksfahrer gewann. Insgesamt absolvierte der Brite zwischen 1996 und 2003 stolze 149 Superbike-Läufe! Heute ist er Manager von seinem Landsmann Alex Lowes (Pata Yamaha).

Wenn es um die Superbike-WM 2016 geht, sieht Hodgson jedoch nur einen Favoriten. «Jonathan Rea war ja letztes Jahr einfach beeindruckend. Natürlich ist er auch dieses Jahr derjenige, den es zu schlagen gibt», glaubt Hodgson. «In der Meisterschaft kann ich niemanden sehen, der ihn schlagen kann. Ich kann Leute sehen, die ihn in Einzelrennen schlagen können, aber er ist auf die Dauer ein so starker Fahrer. Er wird dieses Jahr noch stärker sein, denn er weiß jetzt, wie man Weltmeister wird. Er und Kawasaki, das ist das perfekte Paket.»

Als Gegner macht Hodgson allenfalls Vizeweltmeister Chaz Davies, doch der fährt seiner Meinung für den falschen Hersteller… Ducati. «Davies ist an einem guten Punkt in seiner Karriere, für Chaz passt jetzt alles», erklärt der Brite weiter. «Ich weiß nur nicht, ob das Motorrad gut genug ist. Ich merke irgendwie, dass die Ducati am Ende ihrer Entwicklung steht und ich weiß nicht, was sie noch finden können. Darum denke ich, dass es für ihn schwieriger wird, aber Chaz wird jedes Wochenende auf dem Podest sein können.»

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